Veröffentlicht am: 03.03.2017 um 06:49 Uhr:

Berufsleben: Kontakt mit Personalern

Worauf kommt es eigentlich bei einer Initiativbewerbung an? Wissen Sie das so genaut? - Falls nicht, dann hilft Ihnen sicher der nachfolgende Artikel aus dem Kölner Wochenspiegel weiter...

» (dpa-mag). Wollen sich Jobsuchende initiativ bei einer Firma bewerben, sollten sie vorab immer die Personalabteilung kontaktieren. So erfahren sie, ob Initiativbewerbungen überhaupt erwünscht sind und wer der richtige Ansprechpartner ist.

Die Formalitäten einer Initiativbewerbung sind dabei laut Karriereberaterin Julia Funke dieselben wie bei einer regulären Bewerbung. In der Betreffzeile des Anschreibens sollte aber unbedingt stehen, dass es sich um eine Initiativbewerbung handelt. Dort sollten Bewerber auch den Bereich des Unternehmens benennen, in dem sie arbeiten möchten.

"Viele Bewerber glauben, dass sie höhere Chancen auf eine Stelle haben, wenn sie nur vage formulieren, wo sie sich selbst im Unternehmen sehen", so Funke. Doch damit setzen sie ein falsches Signal. "Wer keinen konkreten Bereich benennt, vermittelt den Eindruck, er würde jeden Job in dem Unternehmen annehmen."

In der Initiativbewerbung sollten vor allem zwei Punkte deutlich werden, erklärt Lothar Wolf, der Menschen bei der beruflichen Neuorientierung berät: Unbedingt sollten Bewerber erklären, warum sie sich genau für das jeweilige Unternehmen interessieren. Außerdem sollte die Initiativbewerbung deutlich erklären, welchen Wert der Absender mit seinen Qualifikationen für das Unternehmen hat.

"Schreibt ein Unternehmen eine Stelle aus, ist klar, dass dort Bedarf besteht", so Wolf. "Bei einer Initiativbewerbung muss ich als Bewerber das Bedürfnis wecken." «


Quelle: Kölner Wochenspiegel - Ausgabe 2 vom 11. Januar 2017