Veröffentlicht am: 11.02.2017 um 11:48 Uhr:

Gesundheit: In den Topf geschaut

Ähnlich wie Grill, Backofen und Mikrowelle haben auch Töpfe und Pfannen Einfluss auf den Nährstoffgehalt der zubereiteten Lebensmittel. Einige Kochgeräte lassen Ablagerungen zurück, andere wiederum können sogar den Nährwert erhöhen...

» Aluminium

Kochgeräte aus Aluminium funktionieren wunderbar, doch beim Erhitzen säurehaltiger Stoffe (etwa Kaffee oder Tomatensoße) setzen Sie unerwünschte Mineralien frei, die in die Nahrung gelangen können. Obwohl Wissenschaftler einen hohen Aluminiumanteil im Gehirn mit der Alzheimerschen Krankheit in Verbindung bringen, ist nicht bewiesen, dass Aluminium, das mit Töpfen und Pfannen aufgenommen wird, Ursache für diese Krankheit ist.


Kupfer

Kochen mit unbeschichtetem oder abblätterndem Kupfergeschirr kann zu einer Kupfervergiftung führen. Verwenden Sie Omas alte abgenutzte Kupfertöpfe lieber als Wandschmuck.


Gusseisen

Wenn säurehaltige Nahrungsmittel in einem gusseisernen Topf gekocht werden, gelangt allenfalls ungefährliches Eisen in das Essen. Pfannen und Töpfe aus diesem Material sind absolut ungefährlich, denn im Gegensatz zu Kupfergeschirr tritt Eisen nur in kleinen Mengen aus.


Beschichtetes Geschirr

Kochgeräte, die mit Teflon beschichtet sind, reagieren nicht mit Nahrungsmitteln. Selbst wenn die Oberfläche angekratzt oder beschädigt ist und Teflon in die Nahrung gelangt, passiert dieses Material den Darmtrakt problemlos, ohne sich im Körper festzusetzen.


Edelstahl

Diese Töpfe sind normalerweise mit Nickel beschichtet, das von säurehaltigen Stoffen absorbiert werden kann. Obwohl es meist harmlos ist, reagieren einige Menschen allergisch auf Nickel. Ob Sie allergisch sind, finden Sie schnell heraus, wenn Sie beim Tragen eines nickelbeschichteten Rings reagieren. «


Quelle: Runner′s World 10/2014