Veröffentlicht am: 13.02.2017 um 11:54 Uhr:

Sport: Wohin mit den Armen?

Was Sie mit Ihren Armen während des Laufens anstellen, wirkt sich auf Ihren Energieverbrauch aus. Ganz neu ist da nicht, aber trotzdem interessant...

» Eine neue Studie der University of Colorado Boulder (USA), die im "Journal of Experimental Biology" veröffentlicht wurde, untersuchte die Frage, ob das Armschwingen beim Laufen von Vorteil ist, etwa um Energie zu sparen oder die Biomechanik zu optimieren. Dazu verglichen die Forscher das Laufen mit vier verschiedenen Armhaltungen: die Hände hinter dem Rücken, vor der Brust oder über dem Kopf sowie die normale Haltung.

Das Ergebnis: Das Laufen mit einer normalen Armhaltung verbraucht weniger Energie, und zwar drei Prozent weniger als die Hinter-dem-Rücken-Haltung, neun Prozent weniger als die Vor-der-Brust-Haltung und sogar 13 Prozent weniger als die Über-dem Kopf-Haltung.

Die Forscher widmeten sich zudem der Frage, welche Rolle die Arme speziell beim Langstreckenlauf spielen, wo ja bei jedem Schritt so wenig Energie verbraucht werden soll wie möglich. Hier scheint der beste Rat zu sein, die Arme entspannt zu halten und sie so passiv wie möglich zu schwingen.

"Ich denke, die ideale Art des Armschwingens ist, die Arme in erster Linie entspannt mitpendeln zu lassen, um den metabolischen Aufwand des Laufens zu reduzieren. Ein aktiver Einsatz ist nur beim Sprinten von Vorteil", so Studienleiter Chris Arellano. «


Quelle: Runner′s World 11/2014