Veröffentlicht am: 08.03.2017 um 17:48 Uhr:

Sport: Eine Prise Salz wirkt Wunder

Mit Natrium angereicherte Getränke helfen, Wasser im Körper zu speichern, und wirken Flüssigkeitsverlust entgegen. Zu viel Salz ist aber auch nicht gut...

» Vor einem Marathon stellen Läufer sicher, dass ihre Kohlehydratspeicher so voll wie möglich sind. Aber wie steht′s mit ihrem Flüssigkeitsspeichern? Wenn Sie kurz vor dem Rennen große Mengen Wasser trinken, stimuliert das vor allem den Harndrang. Sie werden also kaum etwas von der Extraflüssigkeit bei sich behalten. Ein Trick, um diesen Drang zu überlisten, besteht darin, dem Trinkwasser etwas Salz hinzuzufügen. Allerdings kommt es darauf an, die perfekte Natriumkonzentration zu finden, denn zu viel Salz löst Magenverstimmungen aus.

Für eine aktuelle japanische Studie wurden an Läufern Natriumkonzentrationen von 0 (pures Wasser), 60, 120 und 180 Millimol pro Litter (mmol/l) getestet.

Fazit: Den besten Kompromiss zwischen der Erhöhung des Plasmavolumens und der verschlechterten Magenverträglichkeit stellt eine Dosis von 120 mmol/l dar.

Aber verbessert sich dadurch auch wirklich die Leistungsfähigkeit? Ja, denn ein erhöhtes Plasmavolumen kann helfen, effizienter Sauerstoff zu den Muskeln zu pumpen und dadurch die körperliche Leistungsfähigkeit zu steigern. «


Quelle: Runner′s World Dezember 2014