Veröffentlicht am: 01.08.2017 um 14:05 Uhr:

Sport: Nicht immer volltanken

Das sagt der Wissenschaftler Tim Noakes zu zwei der meistverbreiteten Trinkthesen unter Läufern...

» These 1 Um der Gefahr einer Dehydrierung zu begegnen, soll man trinken, trinken, trinken. Zu viel kann man eigentlich gar nicht trinken.
Dr. Noakes Stimmt nicht! Der Körper sagt uns, wann wir trinken müssen - das nennt man Durst. Wenn man zu viel Wasser trinkt, riskiert man sogar einen Elektrolytmangel, denn zu viel Flüssigkeit führt zu einer Verringerung der Natriumkonzentration im Blut, was ein Nachlassen der Konzentration zur Folge hat und zu vorzeitiger Ermüdung führt.


These 2 Am Tag vor dem Wettkampf sollte man viel trinken, um die Speicher zu füllen.
Dr. Noakes Menschen sind keine Kamele und nicht in der Lage, Wasser zu speichern. Wenn Sie zwei Stunden vor dem Rennen viel trinken, werden Sie die aufgenommene Flüssigkeit vorher wieder ausscheiden. Besser ist, am Start etwas Wasser zu trinken und weitere Flüssigkeit während des Laufs aufzunehmen, wenn dieser länger als 60 Minuten dauert. «


Quelle: Runner′s World - August 2015