Veröffentlicht am: 12.03.2017 um 17:44 Uhr:

Gesundheit: Hey, Zuckerschnute!

Einige Menschen sind verrückt nach Süßem, andere können problemlos darauf verzichten. Laut einer Studie liegt das in den Genen...

» Essen Sie gern Süßes? Klar wer tut das nicht. Die Frage ist nur: Können wir unser Verlangen bremsen, wenn wir wollen, oder ist die Naschsucht angeboren und damit unkontrollierbar? Oder anders gefragt: Sind Menschen, die ständig Schokoriegel in sich hineinschieben, einfach nur unbeherrscht und heizen ihre Sucht damit sogar noch an, oder können sie vielleicht gar nicht anders?

Nach einer neuen Studie der Universität Gambridge spielt die Veranlagung zumindest eine Rolle. 1900 Teilnehmer im Alter von 12 bis 26 Jahren, darunter 904 zweieiige und 486 eineiige Zwillinge, wurden befragt, als wie süß sie verschiedene Zuckerarten empfanden: Glukose (Traubenzucker), Fruktose (Fruchtzucker), Aspartam und NHDC (zwei synthetische Süßstoffe ohne Kalorien).

Resultat (stark vereinfacht): Ob man etwas als süß, zu süß oder nicht besonders süß wahrnimmt, wird zum Großteil (über 75 Prozent) von den Genen bestimmt und nur in einem geringen Maß durch die Erziehung und das Umfeld, in dem man aufwächst. Wer also von Geburt an ein schlecht ausgeprägtes Süßigkeitsempfinden hat, neigt eher zum Nachsüßen, um in einen vergleichbaren Genuss zu kommen wie andere Menschen. Mit anderen Worten: Üben Sie Nachsicht mit sich oder mit anderen. Sie können nichts dafür! «


Quelle: Runner′s World - Dezember 2015