Veröffentlicht am: 18.07.2017 um 13:59 Uhr:

Berufsleben: Arbeitszeugnis darf nicht zu kurz sein

Wissen Sie, wie lang ein Arbeitszeugnis sein sollte und wie ausführlich Ihre Tätigkeiten beschrieben werden sollten? - Falls nicht, dann gibt Kölner Wochenende im nachfolgenden Artikel einige Tipps zu diesen Themen...

» (dpa-mag). Bekommen Arbeitnehmer ein Arbeitszeugnis, sollten sie auf eine angemessene Länge achten. Zeugnisse unter einer Seite Länge sind von der Wirkung her eher negativ, sagt Karrierecoach Walter Feuchtner aus München. Sie legen nahe, dass der Arbeitgeber den Mitarbeiter nicht besonders wertgeschätzt hat. Das gilt besonders, wenn jemand länger, als nicht nur ein paar Monate, in der Firma beschäftigt war.

Eineinviertel Seiten oder anderthalb Seiten sollten es schon sein.

Mehr als zweieinhalb oder drei Seiten sind aber ebenfalls eher negativ, weil das Zeugnis dann häufig zu detailliert ist.

Bei der Beschreibung der Aufgaben achten Mitarbeiter am besten darauf, dass dies ausreichend ausführlich ist. Viele Bewerber beachten diesen Part nicht genug, sagt Svenja Hofert, Karriereberaterin aus Hamburg. Eine Länge von einer halben bis einer ganzen Seite ist hier angemessen.

Je ausführlicher die Angaben sind, desto eher können Personaler erkennen, ob man auf die ausgeschriebene Stelle passt. Die Angaben sind am besten stichpunktartig aufgelistet.

Das erhöht die Lesbarkeit. Sonderprojekte sollten genannt sein. «


Quelle: Kölner Wochenende - Ausgabe 11 vom 18. März 2017