Veröffentlicht am: 18.05.2017 um 14:56 Uhr:

Sport: Keine Angst vor guten Fetten

Ein erhöhter Cholesterinspiegel gilt als Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Krankheiten. Laufen ist ein gutes Mitte, ihn zu senken...

» Nach Angaben der Europäischen Arteriosklerose-Gesellschaft ist ein maximaler Gesamtcholesterinwert von 200 Milligramm pro 100 Milliliter Blut gesundheitlich unbedenklich. Bei höheren Werten stellt der Arzt im Einzelfall das Verhältnis von "gutem" zu "schlechtem Cholesterin fest, in der Fachsprache von HDL (High Density Lipoproteinns) zu LDL (Low Density Lipoproteins).

Wenn das Cholesterinprofil eines Patienten ungünstig ausfällt, empfehlen die behandelnden Ärzte meist Ausdauersportarten wie Laufen, Radfahren oder Schwimmen. Eine aktuelle US-Studie weist jetzt erneut auf deren in dreifacher Hinsicht vorteilhafte Auswirkungen hin:

1. Ausdauersport erhöht den HDL-Cholesterin-Wert.
2. Der LDL-Cholesterin-Wert wird reduziert.
3. Durch den erhöhten Verbrauch von Fett im Energiestoffwechsel ergibt sich eine Absenkung der Serumtriglyceride, die ebenfalls ein erhöhte Herzinfarkt- und Arteriosklerose-Risiko mit sich bringen.

Im Extremfall (wie bei einem Marathon) kann körperliche Belastung sehr schnell auf das Cholesterinprofil einwirken. In der Regel vergehen jedoch einige Wochen, bis sich eine Veränderung nachweisen lässt. Entscheidend ist, wie lange und in welchem Ausmaß der Energieverbrauch des Körpers angehoben wird. In dieser Hinsicht schneidet Laufen unter allen Sportarten am besten ab. da hier in kürzester Zeit am meisten Energie verbraucht wird. «


Quelle: Runner′s World September 2016