Veröffentlicht am: 25.05.2017 um 17:19 Uhr:

Sport: Soll man - oder nicht?

Man muss nicht alles tun, was Experten empfehlen, solange man kein Olympiasieger werden und trotzdem ein glückliches Läuferleben führen will...

» Laufen it an sich doch eine ganz simple Sportart: Man braucht nur einen Fuß vor den anderen zu setzen, oder? Stimmt! Zumindest so lange, bis einem bewusst wird, wie viele andere Dinge von Läufern erwartet werden. Dann beginnt man sich zu fragen, ob man sich denn nun vor dem Laufen aufwärmen muss. oder ob Dehnungen nützlich oder schädlich sind. Und wie sah das noch gleich mit Krafttraining aus? Ein Überblick

Aufwärmen?
Ja! Wer zu fix startet, läuft Gefahr, sich schneller zu verletzen. Gehen Sie erst mal drei Minuten und wechseln Sie dann für ungefähr 5 bis 10 Minuten zwischen Laufen und Gehen (je 30 bis 60 Sekunden lang). Danach können Sie loslaufen.

Abkühlen?
Ja! Spazieren Sie nach dem Lauf mindestens fünf Minuten lang gemütlich, um Ihr Herz darin zu unterstützen, Blut durch den Körper zu pumpen - das dient der schnelleren Regeneration.

Dehnübungen?
Nicht unbedingt. Fühlen sich die Dehnübungen gut an, dürfen Sie die natürlich machen. Ansonsten ist Vorsicht geboten. Übermäßiges Dehnen kann zu Verletzungen führen.

Tempoläufe?
Jein - nur wenn es Ihr Ziel ist, schneller zu werden. Tempoläufe können die Verletzungsgefahr erhöhen. Anfänger sollten daher die ersten sechs Monate darauf verzichten.

Krafttraining?
Nein. Krafttraining ist nicht unbedingt notwendig, um Ausdauer aufzubauen. Wenn Sie aber Gefallen daran finden, können Sie es in Ihr Training einbauen.

Jede Woche ein langer Lauf?
Nein. Es reicht vollkommen aus, nur alle 14 Tage einen längeren Lauf zu absolvieren. Ganz darauf verzichten sollten Sie aber auf keinen Fall. Lange Läufe sind wichtig, um ihre Ausdauer beizubehalten und zu verbessern.

Sollte man wissen, wie weit oder wie schnell man läuft?
Nein. Es sei denn, man ist auf eine Bestzeit oder einen bestimmten Wettbewerb aus. Läuft man jedoch lediglich aus Fitnessgründen, reicht es vollkommen, die Zeit zu messen. Ein 30-minütiger Lauf ist als Norm in Ordnung. Für den längeren Lauf erhöhen Sie dann einfach etwas die Zeit. «


Quelle: Runner′s World September 2014