Veröffentlicht am: 02.10.2017 um 15:56 Uhr:

Berufsleben: Einfach wegbleiben führt zu Kündigung

Der nachfolgende Artikel zeigt Ihnen auf, wie Sie sich verhalten sollten, wenn Sie einen Urlaubsantrag gestellt haben, aber Ihr Chef nicht reagiert...

» (dpa-mag). Es ist sehr ärgerlich: Man braucht dringend Urlaub, doch der Vorgesetzte hat den eigenen Urlaubsantrag abgelehnt. Nun einfach wegzubleiben, ist keine gute Idee. Im schlimmsten Fall riskieren Mitarbeiter eine Kündigung, sagt Rechtsanwalt Hans-Georg Meier aus Berlin.

Haben Mitarbeiter das Gefühl, dass der Vorgesetzte einen Urlaubsantrag zu Unrecht abgelehnt hat, können sie theoretisch eine einstweilige Verfügung beim Arbeitsgericht einreichen. "Tatsächlich kommt so etwas in der Praxis auch immer wieder vor", sagt Meier, der in der Arbeitsgemeinschaft Arbeitsrecht des Deutschen Anwaltsvereins tätig ist. Das ist etwa dann der Fall, wenn jemand einen Urlaubsantrag gestellt hat - und sich der Chef dazu wochenlang nicht äußert.

Wollten mehrere im Team zur gleichen Zeit Urlaub nehmen, ist in der Regel entscheidend, wer den Urlaubsantrag zuerst gestellt und genehmigt bekommen hat. «


Quelle: Kölner Wochenende vom 22. April 2017