Veröffentlicht am: 12.10.2017 um 12:17 Uhr:

Fotografie: Raw-Entwicklung

In der Ausgabe 10/2012 hat ein Leser der Zeitschrift fotoMagazin seine Fragen bzgl. der Raw-Entwicklung an die Experten gerichtet und folgend Antwort(en) erhalten...

Fragen des Lesers:


» Als eigentlich überzeugter "JPG-Fotograf" (wenn ich die Bilder richtig belichtet aufnehme, brauche ich auch nicht den Spielraum des Raw und verbringe weniger Zeit vor dem Rechner...) denke ich trotzdem immer wieder über einen "Umstieg" nach. Nun habe ich folgende Fragen: Gibt es in den Raw-Konvertern die Möglichkeit, anhand der vor der Aufnahme getroffenen Kameraeinstellungen ein Raw automatisch entwickeln zu lassen? So, dass ich am Ende ein Bild "wie aus der Kamera" habe und nur die Problemfälle einer intensiveren manuellen Entwicklung unterziehen muss. Liege ich richtig, wenn ich mir den Raw-Workflow wie folgt vorstellen?
- Raw öffnen
- automatische Entwicklung
- Konvertierung in a) JPG oder b) TIFF
Fall a) Bild ist fertig.
Fall b) Bild wird in Photoshop geladen, "Pixelschubsen" (z.B. Entfernung von Hautunreinheiten, störenden Bildelementen), Konvertierung in JPG. «


Antort(en) des Experten


» Die meisten Raw-Konverter bieten die Möglichkeit einer Stapelverarbeitung, wobei Sie auch die Standardwerte der Kamera verwenden können. Der von Ihnen beschriebene Ablauf ist korrekt.
Eine arbeitssparende Möglichkeit besteht darin, in der Kamera Raw und JPEG parallel einzustellen, die gelungenen JPEGs unverändert zu übernehmen und nur die Raw-Bilder zu bearbeiten, bei denen Verbesserungsbedarf besteht. «


Quelle: fotoMagazin 10/2012