Veröffentlicht am: 01.11.2017 um 09:10 Uhr:

Auto und Verkehr: Keine Angst vor Reifenpannen

Welche Lösungen gibt es aktuell bei einer Reifenpanne den Wagen wieder flott zu machen? Dieser Frage ist das Kölner Wochenende in der Ausgabe 13 vom 1. April 2017 nachgegangen...

» (akz-o) Mit 15 Prozent pro Jahr scheint die statistische Wahrscheinlichkeit einer Reifenpanne eher gering, doch theoretisch kann es jeden Autofahrer alle sechs bis sieben Jahre treffen. Und Reifenschäden passieren immer dann, wenn man sie am wenigsten gebruachen kann. Wer mit zu wenig Luftdruck (unter 1 Bar) weiterfährt, riskiert, dass der Reifen komplett zerstört wird.

Was ist zu tun, um sicher ans Ziel zu kommen? Um auf diese Situation vorbereitet zu ein, ist ein Blick in den Kofferraum vor Fahrtantritt ratsam. Hat das Fahrzeug einen Reservereifen? Es kann den Reifen ersetzen, sorgt jedoch aufgrund des Gewichts für Mehrverbrauch und nimmt unnötig Platz ein. Grund genug, dass bereits jedes dritte Auto, das 2015 in Europa vom Band gerollt ist, stattdessen ein Dichtungsmittel-Kit für den Pannenfall an Bord hat. Ids das Auto schon vier bis fünf Jahre alt, empfiehlt es sich, das Ablaufdatum des Reifendichtmittels zu prüfen. Auch die nachträgliche Umrüstung auf die zeitgemäße und komfortablere Dichtmittel-Lösung ist möglich. So bietet der Automobilzulieferer Continental beispielsweise das ContiMobilityKit mit Kompressor an. Der Vorteil hierbei ist, dass der Autofahrer das Reifendichtmittel und die Luft gleichzeitig über das Ventil direkt in den Reifen pumpen kann.

Ein weiteres System ist das Dichtmittel in einer Quetschflasche ohne festen Kompressor (zum Beispiel ContiTireSealant). Hierbei wird zunächst das Ventil entfernt, bevor das Dichtmittel manuell in den Reifen gequetscht wird. Nachdem das Ersatzventil wieder eingesetzt ist, wird Luft mittels eines beliebigen Kompressors in den Reifen gepumpt. «


Quelle: Kölner Wochenende vom 1. April 2017