Veröffentlicht am: 07.11.2017 um 13:50 Uhr:

Wissen: Was steckt dahinter?

Der Weckmann soll ein Abbild eines Bischofs sein...

» (off). Wer kennt sie nicht, die goldbraunen Weckmänner, die der Heilige Mann oft als das Lieblingsgebäck der Kinder am Ende eines Martinzuges verteilt? "Wecken" steht schon seit dem Mittelalter für Weißbrotgebäck, der Weckmann heute ist ein Gebildebrot. In den frühen Tagen der Kirche wurde an Sonn- und Feiertagen den Menschen, die nicht zur Kommunion, wie Büßern oder Kranken, ein gesegnetes, aber nicht konsekriertes Brot gereicht. Im Lauf der Zeit erhielt das Gebäck dann die Form des gefeierten Heiligen. Der Weckmann, Printenmann oder Stutenkerl stellt einen in Weizenmehlteig geformten Bischof dar. Die heute üblichen Tonpfeifen hat daher auch ihren Ursprung. Dreht man den Pfeifenkopf nach oben, trägt der Weckmann einen Bischofsstab. «


Quelle: Kölner Wochenspiegel vom 2. November 2017