Veröffentlicht am: 02.12.2017 um 17:23 Uhr:

Auto und Verkehr: Bei abgelaufener HU-Plakette

Wie halten Sie es mit der Hauptuntersuchung (HU) bei Ihrem Auto? Fristgerecht oder eher etwas locker? - Warum Sie das Thema HU nicht zu sehr auf die leichte Schulter nehmen sollten, lesen Sie im folgenden Artikel...

» (dpa-mag). Wer vergisst, sein Auto rechtzeitig zur Hauptuntersuchung (HU) zu bringen, riskiert Bußgelder und Punkte in Flensburg. So kann es bereits 15 Euro kosten, wenn die HU zwischen zwei und vier Monaten überzogen ist. Wer sich vier bis acht Monate mehr Zeit lässt als vorgesehen, riskiert 25 Euro. Und wer noch länger wartet muss mit 60 Euro und einem Punkt in Flensburg rechnen.

Die HU für Autos ist in der Regel alle zwei Jahre fällig. Neuwagenbesitzer können beim ersten Mal drei Jahre verstreichen lassen. Am schnellsten lässt sich der fällige Termin an der Prüfplakette ablesen: Die ist so auf dem Nummernschild angebracht, dass der Prüfungsmonat oben steht. Die Plakettenfarbe und die Zahl in der Mitte kennzeichnen dazu das Jahr. Die schwarzen Balken wirken dazu wie ein Stundenzeiger auf einem Ziffernblatt und zeigen auch von weitem den jeweiligen Fälligkeits-Monat an. Auf der „Vier-Uhr“-Stellung beispielsweise weisen sie auf einen April-Termin hin. „Elf Uhr“ erinnert an einen Termin im November.

Wie die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) berichtet, kommen vor allem Besitzer älterer Autos oft erst mit mehreren Monaten Verspätung zur HU. Zugleich würden bei verspätet geprüften Autos durchschnittlich häufiger erhebliche Mängel registriert als bei den fristgerecht vorgefahrenen Autos. Auf Kosten der Sicherheit dürfe niemand den anstehenden HU-Termin hinauszögern, appelliert die Prüforganisation. Bei schweren Mängeln gefährdeten Autofahrer sich selbst und andere. «


Quelle: Kölner Wochenende vom 2. Dezember 2017