Veröffentlicht am: 13.04.2018 um 12:30 Uhr:

Fotografie: Freihand und scharf

Was haben Fotografie mit einem längeren Teleobjektiv und das Sportschießen gemeinsam? - In beiden Situationen möchte man so wenig wie möglich wackeln! Daher hier ein Tipp von Radomir Jakubowski, den er im fotoMAGAZIN veröffentlicht hat...

» Freihandfotografie will gelernt sein, denn gerade mit einem Teleobjektiv, das schnell mehr als ein Kilogramm wiegt, sind Bilder oft verwackelt. Als Faustregel gilt mittlerweile, dass eine Verschlusszeit von 1 / 2 x Brennweite benötigt wird, um scharfe Bilder zu erreichen. Wer allerdings auf Haltung und Atmung beim Fotografieren achtet, kann deutlich längere Belichtungszeiten freihand realisieren. Das Konzept ähnelt dem eines Sportschützen: Verlagern Sie das Gewicht auf beide Beine. Stützen Sie das Objektiv auf ihrer Handfläche ab und bilden Sie durch den Ellbogen auf Ihrer Brust nach Möglichkeit eine Art Stützwinkel. Nun atmen Sie tief ein, atmen rund 1/3 der Luft aus der Lunge aus. Jetzt halten Sie die Luft an und lösen aus. Diese Technik ermöglicht durchaus bis zu vierfach längere Verschlusszeiten. «


Quelle: fotoMAGAZIN 2/2016 - Radomir Jakubowski

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