Veröffentlicht am: 14.10.2016 um 17:30 Uhr:

Reisen: Vergleichsportale

Wie buchen Sie Ihre Flüge? Über eines der vielen Flugportale oder eher direkt bei der Airline? - Welche Unterschiede es bei diesen Buchungsvarianten gibt, zeigt der folgende Artikel von Kölner Wochenende auf...

» (dpa-mag). Vergleichsportale für Flüge sind nicht immer der beste Weg, um einen Flug zu buchen. Das zeigt eine Untersuchung der Stiftung Warentest. Sie hat zehn Portale und fünf Airline-Buchungswebseiten verglichen.

Der Tipp: Nutzer sollten erst auf einem Vergleichsportal checken, welche Fluggesellschaften auf einer Route günstig fliegen - und dann direkt bei einer Airline buchen.

Portale kassieren nämlich oft versteckte Gebühren. Der Nutzer findet einen vermeintlich günstigen Preis, gibt seine persönlichen Daten ein - und am Ende werden Servicegebühren aufgeschlagen, die den Flug deutlich verteuern. So beschreibt es die Zeitschrift "test" (Ausgabe 8/2016).

Einige Portale schlagen zum Beispiel eine Gebühr für die Zahlung mit einer normalen Kreditkarte auf - dabei müssen sie eine gängige und zumutbare Zahlmethode kostenlos anbieten.

Anders auf den Airline-Webseiten: Versteckte Gebühren gb es dort im Test kaum.

Die Gebühren für das Stornieren eines Fluges sind auf Portalen außerdem oft hoch. Bis der Kunde das Geld wiederbekommt, vergeht oft viel Zeit. Und die Portale informieren selten transparent über Kosten und Bedingungen. Kunden erhalten Infos häufig nur über die Hotlines.

Beim Stornieren sind die Airlines besser, so die Zeitschrift.

Getestet wurden die Portale Check24 Flüge, McFlight, Flugladen, Fluege.de, Ebookers, Expedia, Flug.de, Flug24, Bravofly und Opodo sowie die Buchungswebseiten von Lufthansa, Air Berlin, Eurowings, Ryanair und Easyjet. «


Quelle: Kölner Wochenende - Ausgabe 37 vom 17. September 2015