Veröffentlicht am: 31.08.2025 um 16:53 Uhr:

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Bundesregierung: Gemeinsames Statement der E3-Staaten zu den Entwicklungen im Iran

Bundeskanzler Friedrich Merz, der französische Präsident Emmanuel Macron und der britische Premierminister Keir Starmer haben auf Initiative des Bundeskanzlers eine gemeinsame Erklärung zur Entwicklung um das iranische Nuklearprogramm verabschiedet:

» We have discussed the latest developments in the Middle East earlier today.

We reiterate our commitment to peace and stability for all countries in the region. We affirm our support for the security of Israel.

We have consistently been clear that Iran can never have a nuclear weapon and can no longer pose a threat to regional security.

Earlier today, the United States has conducted targeted military strikes against nuclear facilities in Fordo, Natanz and Isfahan. Our aim continues to be to prevent Iran from acquiring a nuclear weapon.

We call upon Iran to engage in negotiations leading to an agreement that addresses all concerns associated with its nuclear program. We stand ready to contribute to that goal in coordination with all parties.

We urge Iran not to take any further action that could destabilize the region.

We will continue our joint diplomatic efforts to defuse tensions and ensure the conflict does not intensify and spread further.

- Deutsche Arbeitsübersetzung –

Wir haben heute über die jüngsten Entwicklungen im Nahen Osten beraten.

Wir bekräftigen unseren Einsatz für Frieden und Stabilität für alle Länder der Region sowie unsere Unterstützung für die Sicherheit Israels.

Wir haben beständig klar zum Ausdruck gebracht, dass sich der Iran niemals Nuklearwaffen verschaffen darf. Vom Iran darf keine Bedrohung mehr für die regionale Sicherheit ausgehen.

Die Vereinigten Staaten haben heute gezielte Militärschläge gegen die Nuklearanlagen in Fordo, Natanz und Isfahan durchgeführt. Unser
Ziel bleibt zu verhindern, dass der Iran eine Nuklearwaffe erlangt.

Den Iran fordern wir auf, Verhandlungen über ein Abkommen aufzunehmen, das alle Bedenken zu seinem Atomprogramm ausräumt. Wir sind bereit, in Abstimmung mit allen Seiten zu diesem Ziel beizutragen.

Wir rufen den Iran dringend auf, keine weiteren Maßnahmen zu ergreifen, die die Region destabilisieren könnten.

Unsere gemeinsamen diplomatischen Bemühungen werden wir fortsetzen, um Spannungen abzubauen und sicherzustellen, dass sich der Konflikt nicht verschärft und ausweitet. «


Quelle: Pressemitteilung 133 des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung vom 22. Juni 2025

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