Veröffentlicht am: 17.09.2025 um 18:09 Uhr:

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Kölner Zoo: Sieben Kuba-Flamingos im Kölner Zoo geschlüpft

Kuba-Flamingos zählen zu den farbenfrohen Hinguckern im Kölner Zoo. Zwischen Mitte Juni und Anfang Juli schlüpften bei dieser Vogelart sieben Küken. Ihre ersten Lebenstage verbrachte die Junggruppe im Backstage-Bereich in der Brutmaschine. Im Anschluss wurden sie in der dortigen Kinderstube von den Tierpflegerinnen und Tierpflegern umsorgt. Sie erhielten täglich fünf Mal einen nährstoffreichen Brei aus Eigelbpulver, der die Jungvögel schnell wachsen ließ.


Kubaflamingo | Foto: Kölner Zoo
» Der Zoo zog die Küken zunächst im geschützten hinteren Bereich auf, damit sie nicht von Greifvögeln oder Füchsen erbeutet werden. Nun ist der Nachwuchs groß genug, um auf die Flamingo-Anlage am Zoorestaurant zu ziehen. Die Kleinen lernen nun in Nachbarschaft der dortigen Elterntiere das Einmaleins des Flamingo-Lebens kennen.

Wenn die „Halbstarken“ in ca. einem Monat ausgewachsen sind, werden sie sich erfahrungsgemäß ohne Probleme in die Gruppe integrieren. Für die Zoo-Gäste bleiben sie noch etwa ein Jahr durch ihr graues Federkleid als Jungtiere gut zu erkennen.

Bei den Küken handelt es sich um fünf Weibchen und zwei Männchen. Eigentlich erfolgt die Geschlechterbestimmung bei Flamingos erst im ausgewachsenen Zustand anhand der äußeren Erscheinung. Männchen sind in der Regel größer als Weibchen und haben auch dickere Beine. Um nicht so lange warten zu müssen, hat der Zoo den Küken bei der Beringung jeweils eine Federprobe entnommen und auf dieser Basis das Geschlecht bestimmen lassen.

Flamingos fühlen sich nur in der Gemeinschaft wohl. Gut 160 der eleganten Tiere, die gern widerlegen, dass man auf einem Bein nicht stehen kann, leben insgesamt derzeit in zwei Gruppen im Kölner Zoo – und dass zum Teil schon lange. Flamingos können in Menschenobhut leicht über 60 Jahre alt werden.

Kuba-Flamingos kommen hauptsächlich in Mittelamerika vor. Sie ernähren sich von Plankton, das sie mit Hilfe ihres siebartigen Schnabels aus dem Wasser filtern. Im Freiland nehmen Flamingos Krebstierchen auf, deren Farbstoff ihr Gefieder rot einfärbt. Im Kölner Zoo geben die Tierpfleger ein Futter, dem Rotfarbstoffe beigemengt sind. So bleiben die Vögel auch hier intensiv gefärbt.

Übrigens: Die Flamingos lassen sich gut von der Sonnenterrasse des Zoorestaurants „Flamingos“ aus beobachten – als farbenfroher Hingucker für schöne Spätsommerstunden.

Rosarote Freude: Der Kölner Zoo freut sich über Paten für diese tollen Tiere, z,B. auch als Präsent verschenkbar an den oder die Liebste(n). Einfach und bequem buchbar z.B. über den Zoo-Onlineshop: www.koelnerzoo.de/besuch#onlineshop «


Quelle: Pressemitteilung des Kölner Zoos vom 4. September 2025
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