Veröffentlicht am: 22.09.2025 um 15:49 Uhr:

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Kölner Verkehrsbetriebe: KVB-Kunden unterstützen den Schutz der Humboldt-Pinguine

Global denken, lokal handeln: Bus- und Bahnfahren ist praktizierter Klimaschutz



  Spendenübergabe | Foto: Stephan Anemüller / KVB
  
KVB-Projektleiterin Marion Densborn (Mitte) überreichte einen Scheck zum Schutz der Humboldt-Pinguine an Robin Lammers und Ruth Dieckmann (beide Kölner Zoo).

Foto: Stephan Anemüller / KVB

» Die Kunden der Kölner Verkehrsbetriebe spenden 300 Euro für den Schutz der Humboldt-Pinguine. Die Spendensumme kam auf dem Klimatag im Kölner Zoo zusammen, der am 15. Juni stattfand. Hier konnten sich die Besucher des Kölner Verkehrsbetriebe-Standes Plüschfiguren eines Bibers bzw. Kölner Verkehrsbetriebe-Busses erwerben. Am Kölner Verkehrsbetriebe-Stand wurde den Gästen auch ein Umweltquiz geboten und sie konnten einiges über den Klimavorteil der Kölner Verkehrsbetriebe-Verkehre erfahren. Nun hat Marion Densborn, Projektleiterin der Kölner Verkehrsbetriebe, die Spende übergeben.

Die circa 60 Zentimeter großen und 3,5 bis sechs Kilogramm schweren Humboldt-Pinguine leben an den Küsten Perus und Nord-Chiles. Ihr Bestand ist bedroht, weil unter anderem der Fischbestand durch die Klimaveränderung abnimmt. Auch Überfischung in der Westküste Südamerikas hat die Population der Pinguine reduziert.

Die Pinguine sind darauf angewiesen, dass die Meeresströmung ausreichend kaltes, sauerstoffreiches Wasser transportiert, in dem sich Plankton, die Nahrungsgrundlage der Fische befinden. Durch die Erderwärmung verändern sich aber die Meeresströmungen und Wassertemperaturen, so dass die Fische nicht mehr genug Plankton finden und letztlich die Pinguine nicht mehr genug Fische fangen.

Der gemeinnützige Verein Sphenisco e. V. engagiert sich zusammen mit Zoologischen Gärten und Wissenschaftlern für die Umweltbildung und Forschung zum Schutz der Humboldt-Pinguine. Gemeinsam führen sie in Peru und Chile Projekte zur Sensibilisierung der einheimischen Bevölkerung durch. Das Netzwerk „Alianza Humboldt“, zu dessen Gründungsmitgliedern Sphenisco gehört, umfasst inzwischen über 70 nationale und regionale Organisationen. In Deutschland informieren Sphenisco und die lokalen Zoos die Bevölkerung. Wer zum Beispiel die Busse und Bahnen des öffentlichen Verkehrs nutzt und das eigene Auto stehen lässt, trägt zur Reduzierung des Ausstoßes von Kohlendioxid (CO2) bei. Hierdurch werden die Erwärmung der Erdatmosphäre reduziert und dadurch die Meeresströme und Pinguine geschützt – global denken, lokal handeln.

Im Kölner Zoo leben aktuell 20 Humboldt-Pinguine. Der älteste ist etwa 30 Jahre alt. Ende April dieses Jahres schlüpftet dort mit „Boba“ der bisher jüngste. Das erste Mal seit 15 Jahren konnte im Kölner Zoo wieder erfolgreich ein Pinguin-Küken großgezogen werden.

Übrigens: Der Kölner Zoo füttert nur FSC-zertifizierten Fisch an die Pinguine (und im Zoo-Restaurant). Das FSC-Label kennzeichnet Fisch aus nachhaltigem Fischfang, mit dem eine Überfischung der natürlichen Populationen vermieden wird. Fütterungszeit am Pinguin-Gehege im Kölner Zoo ist täglich um 10.45 Uhr und 15:30 Uhr.

Weitere Informationen unter: www.sphenisco.org «


Quelle: Pressemitteilung der Kölner Verkehrsbetriebe - STA - vom 19. September 2025
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