Veröffentlicht am: 18.07.2026 um 09:06 Uhr:
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Wissen: Weshalb ist die Frankfurter Küche museumsreif?
» Die österreichische Architektin Margarete Schütte-Lihotzky erfand sie 1926 im Auftrag der Stadt, um den knappen Wohnraum in den dortigen Neubaugebieten besser zu nutzen und die Arbeitsabläufe im Haushalt zu optimieren. Die Modulbauweise mit Schütten und Schubladen sparte Kosten bei Produktion und Einbau und ermöglichte kurze Wege. Schütte-Lihotzky orientierte sich bei ihrem Konzept an den effizienten Speisewagenküchen inklusive leicht zu reinigenden Oberflächen und legte noch ein stimmiges Farbkonzept sowie ein integriertes Bügelbrett obendrauf. Wohnküche ade: Eine Schiebetür trennte die Frankfurter Küche vom Wohnzimmer. Heute darf sie international in keinem renommierten Designmuseum fehlen. «
Quelle: HÖRZU vom 31. Oktober 2025