Veröffentlicht am: 28.01.2026 um 18:47 Uhr:

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Kölner Karneval: „Mer dun et för Kölle“: Kooperation zwischen dem Nationalpark Eifel und der Großen Allgemeinen Karnevalsgesellschaft von 1900 Köln e.V.

Der Nationalpark Eifel und die Große Allgemeine Karnevalsgesellschaft von 1900 Köln e.V. sind im Zuge der aktuellen Karnevalssession eine gemeinsame Kooperation eingegangen.



  Tobias Wiesen, Angi Meis, Dirk Gemünd, Markus Meyer | Bild: Martin Menninghaus / Nationalpark Eifel
  
Mit einer Kooperation wollen die Große Allgemeine Karnevalsgesellschaft von 1900 Köln und der Nationalpark Eifel ihre wechselseitige, regionale Bedeutung unterstreichen. Auslöser ist das diesjährige Karnevalsmotto „Mer dun et för Kölle“ und Dirk Gemünd (zweiter von rechts). Als „Bellejeck“ und Vorstandsmitglied des Fördervereins Nationalpark bekam Gemünd zum Start der Kooperation ein Nationalparkschwein mit Narrenkappe von Tobias Wiesen (links), dem Kommunikationschef der Nationalparkverwaltung Eifel, überreicht (mit im Bild: Markus Meyer und Angi Meis, Präsident und Vorsitzender der Großen Allgemeinen).

Bild: Martin Menninghaus / Nationalpark Eifel

» Auslöser ist das diesjährige Motto „Mer dun et för Kölle“ und Dirk Gemünd. Schließlich ist der passionierte Karnevalist Gemünd nicht nur im Vorstand des Fördervereins Nationalpark Eifel aktiv, sondern in diesem Jahr auch der „Bellejeck“ der Kölner Traditionsgesellschaft.

„Mer dun et för Kölle – beides: das Engagement für den Karneval und die ehrenamtliche Arbeit für den Nationalpark“, erklärt Gemünd die Verbindung zwischen rheinischer Lebensfreude und Naturschutz in Anspielung auf das diesjährige Kölner Karnevalsmotto.

Mit rund 1,4 Millionen Besucherinnen und Besuchern jährlich zieht der Nationalpark Eifel ebenso viele Menschen an wie der Kölner Karneval. Und in beiden Fällen – so Gemünd – „kommt ein Großteil aus der jeweils anderen Region“. Während es im Karneval um den Erhalt des Brauchtums geht, steht im Nationalpark Eifel der Erhalt des Naturerbes im Mittelpunkt. „Der Erhalt unserer Wurzeln – gesellschaftlich und ökologisch – das ist das verbindende Element.“

Mit ihrer Kooperation wollen die Große Allgemeine und der Nationalpark Eifel unter Einbeziehung des Fördervereins ihre wechselseitige, regionale Bedeutung unterstreichen – „för Kölle“. Ausdruck dieser Gemeinsamkeiten sind elf Wildschweine, die die Eifeler Wildniswerkstatt geschnitzt hat und wie der Bellejeck mit Narrenkappe oder kleinem Karnevalsorden ausgestattet sind. Das erste Schwein ging an den Präsidenten der Großen Allgemeinen Markus Meyer Die weiteren Schweine werden während der Session an Menschen vergeben, die sich ebenfalls entsprechend des aktuellen Mottos ehrenamtlich engagieren – „för Kölle“.

Höhepunkt der Session ist für den 58-jährigen Gemünd der traditionelle „Bellejeckzug“ an Weiberfastnacht. Mit dem „Wecken der Jecken“ eröffnet die Große Allgemeine am 12. Februar den Kölner Straßenkarneval. Angeführt vom „Bellejeck“, den Abordnungen von rund 20 Karnevalsgesellschaften und einem Musikcorps geht es um 8 Uhr vom Bahnhofsvorplatz zur Hofburg im Dorint Hotel am Heumarkt, wo das Dreigestirn gegen 8:30 Uhr „geweckt“ wird. Seinen Ursprung hat diese historische Figur im mittelalterlichen Hofnarren. Damit blickt der „Bellejeck“, der in Köln ausschließlich von der Großen Allgemeinen gestellt wird, auf eine mehr als 500 Jahre alte Tradition zurück. Zum Umzug und dem ersten Auftritt des Kölner Dreigestirns an Weiberfastnacht lädt die Große Allgemeine jedes Jahr alle Jeckinnen und Jecken ganz herzlich ein. «



  Dirk Gemünd | Bild: Martin Menninghaus / Nationalpark Eifel
  
Dirk Gemünd, diesjähriger „Bellejeck“ im Kölner Karneval und Vorstandsmitglied im Förderverein Nationalpark Eifel liegt „der Erhalt unserer Wurzeln – gesellschaftlich und ökologisch“ am Herzen. Während es im Karneval um den Erhalt des Brauchtums geht, steht im Nationalpark Eifel der Erhalt des Naturerbes im Mittelpunkt. Mit einer Kooperation wollen die Große Allgemeine Karnevalsgesellschaft von 1900 Köln und der Nationalpark Eifel daher jetzt ihre wechselseitige, regionale Bedeutung unterstreichen.

Bild: Martin Menninghaus / Nationalpark Eifel



Quelle: Pressemitteilung der Großen Allgemeinen Karnevalsgesellschaft von 1900 Köln e.V. vom 26. Januar 2026

Hinweise:

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Sollten Sie selber einen Karnevalszug organisieren oder jemanden kennen, der einen kennt, der einen kennt, ..., der einen Karnevalszug organisiert, dann würde ich mich über eine entsprechende Rückmeldung mit den für Besucherinnen und Besucher wichtigen Informationen (s.o.) per Mail an karneval@fjl-fotodesign.de sehr freuen.

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