Veröffentlicht am: 07.03.2026 um 15:27 Uhr:
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Bücher: Wenn die Demokratie unter Druck gerät
» Populistische und rechte Parteien gewinnen in vielen Ländern an Einfluss. Doch welche Ziele verfolgen sie wirklich, und mit welchen Strategien versuchen sie, politische Macht zu sichern? Diesen Fragen gehen der Journalist Richard C. Schneider und der Wissenschaftler Peter R. Neumann in ihrem Buch „Das Sterben der Demokratie“ nach.
Für ihre Analyse blickten die Autoren über Deutschland hinaus und untersuchten Entwicklungen unter anderem in den Vereinigte Staaten, in Frankreich, Italien und Ungarn. Dort zeichnen sie nach, wie rechte Bewegungen politische Narrative prägen, gesellschaftliche Konflikte zuspitzen und demokratische Institutionen herausfordern.
Schneider und Neumann verbinden journalistische Beobachtungen mit wissenschaftlicher Einordnung. Heraus kommt eine scharfsinnige Bestandsaufnahme darüber, wie fragil demokratische Systeme sein können – und welche Mechanismen derzeit an ihnen rütteln.
„Das Sterben der Demokratie“ von Richard C. Schneider und Peter R. Neumann ist im Rowohlt Berlin Verlag erschienen, umfasst 224 Seiten und kostet 24 Euro. Das HÖRZU-Urteil: gelungen. «
Quelle: HÖRZU vom 15. August 2025 / textuell aufbereitet mit Hilfe von ChatGPT