Veröffentlicht am: 28.04.2026 um 13:57 Uhr:
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Kölner Verkehrsbetriebe: Pilotprojekt „Musik an Haltestellen“: Positive Resonanz und nächste Schritte
» Im März hat die Kölner Verkehrs-Betriebe (Kölner Verkehrsbetriebe) ein vierwöchiges Pilotprojekt unter dem Titel „Musik an Haltestellen“ durchgeführt. An den unterirdischen Stadtbahn-Haltestellen Rudolfplatz sowie Venloer Straße/Gürtel wurde rund um die Uhr Musik eingespielt, um das Aufenthaltsgefühl für Fahrgäste und Mitarbeitende positiv zu beeinflussen.
Begleitend zum Projekt wurden vor und während des Testzeitraums Befragungen durchgeführt. Insgesamt beteiligten sich rund 450 Fahrgäste und Beschäftigte an der Evaluation. Die Ergebnisse fallen deutlich positiv aus: Die Mehrheit der Teilnehmenden empfand die Musik als „angenehm“ oder sogar „sehr angenehm“. Zudem bewerteten 78 Prozent der Befragten die grundsätzliche Idee, Musik an Haltestellen abzuspielen, als „gut“ beziehungsweise „sehr gut“.
„Aufgrund der mehrheitlich positiven Resonanz haben wir uns entschieden, das Thema weiter zu verfolgen, da das subjektive Wohlfühlen durch die Musik offensichtlich gesteigert werden konnte“, erklärt Marcel Winter, Vorstandsvorsitzender der Kölner Verkehrsbetriebe. Gleichzeitig betont er, dass noch keine endgültige Entscheidung über eine dauerhafte Fortführung getroffen sei. Zunächst soll ein umfassendes Fortführungskonzept entwickelt werden, das neben den Ergebnissen der Befragung auch die entstehenden Kosten berücksichtigt. Denkbar sei dabei, Musik künftig nicht flächendeckend, sondern gezielt an ausgewählten unterirdischen Haltestellen einzusetzen.
Das Pilotprojekt wurde in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik und Tanz Köln umgesetzt. Beteiligt waren unter anderem Prof. Dr. Peer Abilgaard und Prof. Dr. med. Eckart Altenmüller. Die speziell für das Projekt komponierten Musikstücke hatten jeweils eine Länge von rund zehn Minuten und wurden in einer wiederkehrenden Schleife abgespielt. Entwickelt wurden sie von den Studierenden Anna Grillmeier, Jeanne Kaiser und Arég Galoyan aus der Kompositionsklasse von Prof. Jono Podmore. Die Kölner Verkehrsbetriebe bedankt sich ausdrücklich für die fachliche Unterstützung und die sehr gute Zusammenarbeit.
Sobald feststeht, ob und in welcher Form das Projekt fortgesetzt wird, wird die Kölner Verkehrsbetriebe darüber gesondert informieren. «
Quelle: Pressemitteilung der Kölner Verkehrsbetriebe -GuM- vom 27. April 2026 / textuell aufbereitet mit Hilfe von Copilot