Veröffentlicht am: 04.06.2026 um 11:59 Uhr:

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drupa: Christina Slopek-Hauff erhält den drupa Preis 2026

Der drupa Preis 2026 geht an die Literaturwissenschaftlerin Christina Slopek-Hauff für ihre herausragende Dissertation im Bereich der Anglistik/Amerikanistik. Mit ihrer Arbeit „Plural Psychologies: Interrogating Mental Illness in Anglophone African and African-Diasporic Fiction“ leistet sie einen innovativen Beitrag zur interdisziplinären Literatur- und Kulturwissenschaft. Mit dem Preis fördert die drupa jährlich exzellente Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler der Philosophischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.



  Christina Slopek-Hauff (m.) wurde mit dem drupa Preis 2026 ausgezeichnet. | Copyright: Christian Knieps / Messe Düsseldorf
  
Christina Slopek-Hauff (m.) wurde mit dem drupa Preis 2026 ausgezeichnet.

Copyright: Christian Knieps / Messe Düsseldorf

» Der mit 6.000 Euro dotierte drupa Preis wurde am 7. Mai 2026 im Rahmen einer feierlichen Zeremonie auf dem Messegelände in Düsseldorf überreicht. An der Übergabe nahmen Wolfram N. Diener, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Düsseldorf, Sabine Geldermann, Director drupa Portfolio Print Technologies, Prof. Dr. Heidrun Dorgeloh, Prorektorin der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Prof. Dr. Ulli Seegers, Dekanin der Philosophischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, sowie Doktormutter, Prof. Dr. Birgit Neumann, teil.

Dr. Andreas Pleßke, Vorsitzender des drupa Komitees, würdigte die Preisträgerin: „Die Arbeit von Christina Slopek-Hauff steht exemplarisch für eine Forschung, die über disziplinäre Grenzen hinausgeht und globale Perspektiven sichtbar macht. Gerade in einer Zeit tiefgreifender Transformation, auch in unserer Industrie, sind solche differenzierten, interkulturellen Ansätze entscheidend, um komplexe Zusammenhänge zu verstehen und neue Denkweisen zu entwickeln.“

Interdisziplinärer Beitrag zur Literatur- und Kulturwissenschaft
In ihrer mit summa cum laude ausgezeichneten Dissertation analysiert Christina Slopek-Hauff literarische Texte als Räume, in denen dominante, oft westlich geprägte Konzepte von Psychologie und mentaler Gesundheit kritisch hinterfragt und erweitert werden. Dabei verbindet sie Ansätze aus den Medical Humanities, den Disability Studies sowie den Postcolonial Studies. Die Arbeit zeigt, wie Literatur dazu beiträgt, vielfältige („plural“) Perspektiven auf psychische Gesundheit sichtbar zu machen und hegemoniale Wissensstrukturen zu hinterfragen. Damit leistet sie sowohl einen wissenschaftlichen als auch gesellschaftlichen Beitrag zur aktuellen Debatte über Diversität und kulturelle Perspektiven auf Gesundheit.

Über die drupa Preisträgerin 2026
Christina Slopek-Hauff ist Literaturwissenschaftlerin mit Schwerpunkt auf anglophone und britische Literaturen, Postkolonialismus, Medical Humanities und Gender und Queer Studies. Sie war unter anderem an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf tätig und ist aktuell als Wissenschaftlerin und Dozentin im Bereich British Studies an der TU Dortmund aktiv.

Über den drupa Preis
Mit dem mit 6.000 Euro dotierten drupa Preis zeichnet die Messe Düsseldorf seit 1978 herausragende, an der Philosophischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf angefertigte Dissertation aus. Das Preisgeld dient der Publikation und Verbreitung der ausgezeichneten geisteswissenschaftlichen Arbeit. Über die Vergabe des drupa Preises entscheidet ein Fachgremium, bestehend aus dem Rektorat der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU), dem Vorsitzenden des drupa-Komitees und dem Vorsitzenden der Geschäftsführung der Messe Düsseldorf.

Die nächste drupa findet vom 9. bis 17. Mai 2028 auf dem Düsseldorfer Messegelände statt. Weitere Informationen zur drupa finden Sie auf www.drupa.de. «


Quelle: Pressemitteilung der Messe Düsseldorf vom 7. Mai 2026

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