Veröffentlicht am: 23.06.2026 um 15:25 Uhr:

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Fernweh Festival (Erlangen): Zu Fuß durch Europa: Walter Wärthl erzählt beim Fernweh Festival seine außergewöhnliche Reise

Vom südlichsten Punkt Europas bis nach Franken – und das zu Fuß: Beim Fernweh Festival 2026 berichtet Walter Wärthl in Erlangen von seiner beeindruckenden 3.100-Kilometer-Wanderung, die ihn an körperliche und mentale Grenzen führte.


Eine Wanderung durch Europa - Col du Galibier (2642 m ü. NN) | Foto: Walter Wärthl
» Fernweh, Abenteuer und persönliche Grenzerfahrungen stehen im Mittelpunkt des Fernweh Festivals vom 12. bis 15. November 2026 in Erlangen. Am Freitag, den 13. November 2026, nimmt Walter Wärthl um 20 Uhr im Kleinen Saal der Heinrich-Lades-Halle sein Publikum mit auf eine ganz besondere Reise: In seiner Live-Reportage „Eine Wanderung durch Europa“ erzählt er von einem außergewöhnlichen Projekt, das Mut, Ausdauer und Leidenschaft vereint.

Mit 71 Jahren erfüllte sich der Franke aus Velden einen lang gehegten Traum: Europa erneut zu Fuß zu durchqueren – diesmal von Süden nach Norden. In 94 Tagen legte er über 3.100 Kilometer zurück, überwand mehr als 52.000 Höhenmeter und stellte sich nicht nur den Herausforderungen der Natur, sondern auch den eigenen Zweifeln.

Sein Weg begann in Gibraltar. Gemeinsam mit seiner Frau führte ihn die erste Etappe entlang der spanischen Mittelmeerküste. Doch mit deren Abschied begann eine ganz andere Phase der Reise: das Alleinsein, die Stille – und die Konfrontation mit sich selbst.

Vor allem Spanien wurde zur harten Bewährungsprobe. Extreme Hitze, heftige Gewitter und Momente echter Angst prägten diese Etappe. Erstmals kam auch der Gedanke ans Aufgeben auf. Was ihn weitermachen ließ, waren oft kleine Dinge: Begegnungen mit Menschen, unerwartete Hilfsbereitschaft – und die einfache Entscheidung, immer nur den nächsten Tag in den Blick zu nehmen.

Mit dem Grenzübertritt nach Frankreich kehrten Vertrauen und Stabilität zurück. Die Landschaft veränderte sich, der Rhythmus fand sich neu. Der Weg führte ihn weiter in die Alpen – eine der eindrucksvollsten, aber auch anspruchsvollsten Etappen seiner Reise. Hohe Pässe, lange Anstiege und atemberaubende Ausblicke begleiteten ihn über das Engadin und das Inntal schließlich zurück nach Deutschland.

Die letzten Kilometer waren von Vorfreude geprägt. Kurz vor dem Ziel wurde er von seinem Sohn empfangen, bevor er schließlich nach Velden zurückkehrte. Nach 94 Tagen, 3.158 Kilometern und einer enormen körperlichen Leistung bleibt für Walter Wärthl vor allem eine Erkenntnis: Der Mensch ist zu weit mehr fähig, als er glaubt – wenn er den Mut hat, es zu versuchen.

Walter Wärthl ist ein Abenteurer aus Leidenschaft. Sein Leben war stets geprägt von der Suche nach neuen Herausforderungen – sei es beim Sportklettern, Paragleiten oder vor allem beim Weitwandern. Mit Rucksack und Zelt ist er oft monatelang unterwegs, bewegt sich im eigenen Rhythmus und erlebt die Welt in ihrer ursprünglichsten Form.

Seine Vorträge verbinden eindrucksvolle Bilder und Filme mit persönlichen Erlebnissen und einer Portion fränkischem Humor. Bereits beim letzten Fernweh Festival begeisterte er das Publikum – und auch diesmal dürfen sich die Besucher auf eine authentische, inspirierende und bewegende Geschichte freuen.

Die Veranstaltung dauert etwa zwei Stunden, Tickets sind ab 19 Euro erhältlich.

Mit seiner Erzählung lädt Walter Wärthl dazu ein, innezuhalten, sich selbst neu zu entdecken und die Welt Schritt für Schritt zu erleben – ein Abend, der lange nachwirkt. «


Quelle: https://fernwehfestival.com/event/ff26-gibraltar-velden/ / textuell aufbereitet mit Hilfe von Copilot

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