Veröffentlicht am: 02.08.2026 um 10:50 Uhr:
ca. 2 Minute(n) Lesezeit
Wissen: Woraus sind die Fidschi-Inseln entstanden?
» Mitten im Nirgendwo der Südsee, etwa 2000 Kilometer nördlich von Neuseeland, liegt der Staat Fidschi. Er besteht aus rund 320 Inseln überwiegend vulkanischen Ursprungs: Es handelt sich um die verwitterten Spitzen erloschener, im Meer versunkener Vulkane. Da feinsandige weiße Strände die Inseln säumen, stellen sich viele Menschen in Europa und an anderen weit entfernten Orten die Inselgruppe sehr paradiesisch vor. Tatsächlich aber ist das Leben dort nicht einfach. Im zerklüfteten Innern vieler Eilande erheben sich bis weit über 1000 Meter hohe Berge und breitet sich schwer durchdringlicher Wald aus. Es gibt keine Straßen und Elektrizität nur aus wenigen Generatoren. Auf den Hauptinseln Viti Levu und Vanua Levu, wo die meisten der rund 900.000 Einwohner leben, herrscht hingegen städtischer Alltag mit viel Autoverkehr in dicht besiedelten Wohn- und Geschäftsvierteln einschließlich großer Einkaufszentren.
Doch manche kleine touristische Spots entsprechen dem westlichen Traum vom Südseeparadies ziemlich genau. Dabei handelt es sich zum Teil um Inseln, die aus Korallenriffen entstanden sind, wie etwa die herzförmige Privatinsel Tavarua, die seit Kurzem dem Google-Mitgründer Larry Page gehört. Das Zwölf-Hektar-Eiland ist ein berühmter Ort fürs Wellenreiten, die Welle Cloudbreak gilt als eine der besten der Welt. 2025 fand auf Tavarua eine Surfweltmeisterschaft der Männer und Frauen statt: das Finale der Welttour der World Surf League. Legendär ist auch die naturgeschützte Unterwasserwelt. Gäste wohnen in luxuriösen Bungalows mit Vollpension. «
Quelle: Nele-Marie Brüdgam in der HÖRZU vom 6. September 2024