Veröffentlicht am: 13.08.2026 um 17:05 Uhr:

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gamescom: Ehemalige isländische Ministerin Áslaug Arna Sigurbjörnsdóttir stärkt KI-Partnerschaften bei Fenris Creations

Fenris Creations, das Studio hinter EVE Online und EVE Frontier, hat die ehemalige isländische Justizministerin sowie Ministerin für Hochschulbildung, Wissenschaft und Innovation, Áslaug Arna Sigurbjörnsdóttir, zur Senior Director AI Partnerships ernannt. Sie soll die internationalen Kooperationen des Unternehmens im Bereich Künstliche Intelligenz ausbauen und eine neue Forschungsinitiative rund um EVE Frontier vorantreiben.


Ehemalige isländische Ministerin Áslaug Arna Sigurbjörnsdóttir - Senior-Direktorin für KI-Partnerschaften | Quelle: CCP PR
» Fenris Creations setzt auf KI-Forschung in persistenten virtuellen Welten

Das isländische Entwicklerstudio Fenris Creations hat bekannt gegeben, dass Áslaug Arna Sigurbjörnsdóttir als Senior Director AI Partnerships zum Unternehmen stößt. In ihrer neuen Rolle wird sie die Zusammenarbeit mit KI-Forschungseinrichtungen, Universitäten, politischen Entscheidungsträgern und strategischen Partnern koordinieren. Im Mittelpunkt steht eine langfristig angelegte Forschungsinitiative, die auf dem Science-Fiction-MMO EVE Frontier basiert.

Ziel des Projekts ist es, eine neue Umgebung für die Erforschung fortschrittlicher Künstlicher Intelligenz zu schaffen. Dabei geht Fenris Creations von der Hypothese aus, dass persistente virtuelle Welten mit echten sozialen und wirtschaftlichen Strukturen als realitätsnahe Testumgebungen für autonome KI-Systeme dienen können.

EVE Frontier als Labor für autonome KI-Systeme

Im Gegensatz zu klassischen Simulationen, die nach kurzer Zeit zurückgesetzt werden, bietet EVE Frontier eine fortlaufende, offene Welt mit dauerhaften Konsequenzen. Autonome KI-Agenten sollen dort gemeinsam mit menschlichen Spielern agieren, Entscheidungen treffen, auf Veränderungen reagieren und langfristige Ziele verfolgen.

Die Entwickler sehen darin einen entscheidenden Vorteil gegenüber etablierten Testumgebungen. Während Spiele wie Schach oder Go klar definierte Endzustände besitzen, entwickelt sich das EVE-Universum kontinuierlich weiter. Wirtschaftliche Beziehungen, Allianzen, Konflikte, Schulden und Reputation bleiben bestehen und schaffen ein komplexes Umfeld, das einer realen Gesellschaft und Wirtschaft näherkommt.

Forschungsergebnisse sollen verantwortungsvolle KI-Entwicklung fördern

Mit der Initiative möchte Fenris Creations das Verhalten fortschrittlicher KI-Modelle in dynamischen und unvorhersehbaren Systemen besser verstehen. Erkenntnisse aus dem Projekt sollen dazu beitragen, zukünftige KI-Technologien sicherer, zuverlässiger und verantwortungsvoller zu entwickeln.

Gleichzeitig könnten die Forschungsergebnisse direkt in die Weiterentwicklung von EVE Frontier einfließen. Denkbar sind unter anderem intelligentere NPCs, verbesserte Einsteigererfahrungen sowie schnellere Entwicklungs- und Testprozesse innerhalb des Spiels.

Starke Vernetzung zwischen Forschung, Industrie und Politik

Unternehmenschef Hilmar Veigar Pétursson bezeichnet persistente virtuelle Welten als die „nächste Grenze“ der KI-Forschung. EVE Frontier biete eine einzigartige Umgebung, in der intelligente Agenten lernen, kooperieren, konkurrieren und Fehler mit langfristigen Folgen machen können.

Áslaug Arna Sigurbjörnsdóttir bringt umfangreiche Erfahrungen aus Politik und Regulierung mit. Sie betont, dass die Verbindung von technologischer Innovation und verantwortungsvoller Regulierung entscheidend für die Zukunft der Künstlichen Intelligenz sei. In ihrer neuen Position möchte sie dazu beitragen, Brücken zwischen Forschungseinrichtungen, Industrie und Regulierungsbehörden zu schlagen.

Ausbau bestehender KI-Kooperationen

Bereits Anfang des Jahres hatte Fenris Creations eine Forschungspartnerschaft mit Google DeepMind angekündigt. Gemeinsam untersuchen beide Organisationen, wie sich Intelligenz in komplexen und dynamischen Systemen entwickelt und beobachten lässt. Die Ernennung von Áslaug Arna Sigurbjörnsdóttir soll diese Aktivitäten nun auf weitere wissenschaftliche, politische und wirtschaftliche Partner ausweiten.

Mit diesem Schritt positioniert sich Fenris Creations nicht nur als Entwickler persistenter Online-Welten, sondern auch als Akteur an der Schnittstelle zwischen Unterhaltung, Wissenschaft und KI-Forschung. Sollte die Initiative erfolgreich sein, könnte EVE Frontier zu einer der weltweit bedeutendsten Testumgebungen für die Erforschung autonomer intelligenter Systeme werden. «


Quelle: Pressemitteilung von CCP PR vom 7. August 2026 / textuell aufbereitet mit Hilfe von Copilot

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