Veröffentlicht am: 21.08.2026 um 15:07 Uhr:
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Staatliche Kunstsammlungen Dresden: Sieben Sünden. Kunst zwischen Versuchung und Widerstand

» Bis zum 6. September präsentiert das Blockhaus die außergewöhnliche Ausstellung „Sieben Sünden. Kunst zwischen Versuchung und Widerstand“, die sich den klassischen sieben Todsünden aus einer zeitgemäßen Perspektive nähert. Statt sie ausschließlich als Verstöße gegen religiöse Gebote zu betrachten, werden Hochmut, Habgier, Wollust, Neid, Völlerei, Zorn und Trägheit als gesellschaftliche Grenzüberschreitungen verstanden, deren Bedeutung sich seit der Moderne grundlegend verändert hat.
Ausgangspunkt der Ausstellung ist die historische Kupferstichserie „Die Sieben Todsünden“ von Pieter van der Heyden. Von dort aus spannt sich ein facettenreicher Bogen zu modernen und zeitgenössischen Positionen. Werke renommierter Künstlerinnen und Künstler wie Otto Dix, Max Ernst, Claes Oldenburg, Monica Bonvicini und Colette Lumiere eröffnen neue Sichtweisen auf menschliche Begierden, gesellschaftliche Normen und individuelle Freiheit.
Die Ausstellung verfolgt dabei einen interdisziplinären Ansatz: Neben bildender Kunst fließen auch Literatur, Film sowie Gespräche mit der Stadtgesellschaft in das Projekt ein. So entsteht ein lebendiger Austausch über die Frage, welche Rolle die sogenannten Todsünden in der heutigen Gesellschaft spielen und wie sich Moralvorstellungen im Laufe der Zeit verändert haben.
„Sieben Sünden. Kunst zwischen Versuchung und Widerstand“ lädt Besucherinnen und Besucher dazu ein, vertraute Kategorien zu hinterfragen und die Ambivalenz menschlichen Handelns neu zu entdecken.
Öffnungszeiten
Mittwoch bis Freitag: 15:00 bis 19:00 Uhr
Samstag und Sonntag: 11:00 bis 18:00 Uhr
Eintritt
- Regulär: 5 €
- Ermäßigt: 4 €
- Schülerinnen und Schüler (unter 20 Jahren): 2 €
Ausstellungsdauer: bis 6. September
Ort: Blockhaus
Weitere Infos finden Sie hier: https://archiv-der-avantgarden.skd.museum/ausstellungen/sieben-suenden/ «
Quelle: Newsletter der Staatliche Kunstsammlungen Dresden vom 31. Juli 2026 / textuell aufbereitet mit Hilfe von Copilot