Veröffentlicht am: 26.08.2026 um 17:13 Uhr:
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Computerspiele/-games: TUNED IN: Psychologischer Horror zwischen Fernsehbildschirm und Realität

» Ein neues Horrorprojekt von ehemaligen Tequila-Works-Entwicklern
Hinter TUNED IN steht Vercors Games, ein neues Studio, das aus ehemaligen Mitgliedern des Entwicklerteams von Tequila Works hervorgegangen ist. Das spanische Studio war unter anderem für Titel wie RiME, Deadlight und Song of Nunu: A League of Legends Story bekannt.
Mit TUNED IN schlägt das Team nun eine deutlich düsterere Richtung ein und setzt auf psychologischen Horror, beklemmende Atmosphäre und eine Geschichte mit gesellschaftlichem Bezug.
Gefangen in einem verfluchten Fernsehprogramm
Die Handlung beginnt mit einer albtraumhaften Prämisse: Die Spieler werden von einem verfluchten Fernseher gefangen gehalten. Um der Gefangenschaft zu entkommen, müssen sie eine Reihe verstörender Sendungen überleben, die von einer dunklen, mysteriösen Macht kontrolliert werden.
Dabei verschwimmen die Grenzen zwischen Bildschirm und Realität zunehmend. Jede neue Sendung konfrontiert die Spieler mit Rätseln, moralischen Entscheidungen und unheimlichen Situationen, die sich immer weiter zuspitzen.
Einzigartige Spielmechanik rund um einen Fernseher
Das zentrale Gameplay-Element ist der virtuelle Fernseher selbst. Spieler bedienen verschiedene Knöpfe und Drehregler, wechseln zwischen Kanälen und suchen nach Hinweisen, um die Geheimnisse der Übertragung zu entschlüsseln.
Die unterschiedlichen Kanäle dienen nicht nur als Informationsquelle, sondern beeinflussen auch den Verlauf der Geschichte. Bestimmte Entscheidungen können neue Inhalte freischalten und den Weg zu unterschiedlichen Enden eröffnen.
Mehrere Enden und ein verborgenes Geheimnis
Bereits die über einstündige Demo TUNED IN: The Prologue bietet laut den Entwicklern acht verschiedene Enden. Allerdings soll nur eines davon als offizieller Handlungsverlauf gelten.
Wer dieses kanonische Ende erreicht, schaltet zudem einen geheimen Kanal frei, der weitere Hinweise auf die Welt und die Ereignisse des Spiels liefert. Dadurch wird die Erkundung verschiedener Entscheidungen zu einem wichtigen Bestandteil der Spielerfahrung.
Horror mit einer gesellschaftlichen Botschaft
TUNED IN möchte nicht nur erschrecken, sondern auch zum Nachdenken anregen. Die Entwickler beschreiben das Projekt als kritische Auseinandersetzung mit dem Einfluss von Medien und digitalen Bildschirmen auf unsere Wahrnehmung.
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Menschen durch Informationen geprägt werden, die sie täglich konsumieren. Diese Thematik wird in die Horror-Erfahrung eingebettet und verleiht dem Spiel eine zusätzliche erzählerische Ebene.
Einfach zu bedienen, schwer zu durchschauen
Die Steuerung setzt bewusst auf wenige Eingabemöglichkeiten, die jedoch unterschiedlich genutzt werden können. Dadurch entsteht ein zugängliches Spielkonzept, das gleichzeitig Raum für komplexe Rätsel und unerwartete Entwicklungen bietet.
Dieser Ansatz unterstützt die immersive Atmosphäre, da die Interaktion direkt an das zentrale Fernsehkonzept gekoppelt bleibt.
Spannender Indie-Horror auf der gamescom 2026
Mit seiner ungewöhnlichen Prämisse, den mehreren Enden und der Mischung aus psychologischem Horror und gesellschaftlicher Reflexion gehört TUNED IN zu den interessantesten Horror-Indie-Projekten der gamescom 2026.
Wer ungewöhnliche Horror-Erfahrungen, atmosphärische Rätsel und Geschichten mit Tiefgang schätzt, sollte sich die bereits verfügbare Demo TUNED IN: The Prologue unbedingt näher ansehen. Das Spiel zeigt eindrucksvoll, wie wirkungsvoll Horror sein kann, wenn er nicht nur auf Schockmomente setzt, sondern auch die eigene Wahrnehmung infrage stellt. «
Quelle: Pressemitteilung von VERCORSGAMES.COM vom 12. August 2026 / textuell aufbereitet mit Hilfe von Copilot