Veröffentlicht am: 28.08.2026 um 06:19 Uhr:

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Kölner Verkehrsbetriebe: KVB bildet Geflüchtete erfolgreich zu Busfahrern aus

Ein gemeinsames Qualifizierungsprojekt der Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) und der Agentur für Arbeit zeigt Erfolg: Innerhalb von knapp 13 Monaten wurden 13 geflüchtete Menschen zu Busfahrern ausgebildet. Elf von ihnen sind inzwischen im regulären Linienverkehr der KVB unterwegs.



  Zwei der erfolgreichen Job-Turbo-Absolventen: Maxamed Cismaan (links) und Falah Hasan. | Foto: Helge Neumann/Kölner Verkehrsbetriebe
  
Zwei der erfolgreichen Job-Turbo-Absolventen: Maxamed Cismaan (links) und Falah Hasan.

Foto: Helge Neumann/Kölner Verkehrsbetriebe

» „Job-Turbo“ erfolgreich abgeschlossen

Die Kölner Verkehrs-Betriebe (Kölner Verkehrsbetriebe) und die Agentur für Arbeit haben ihr gemeinsames Projekt „Job-Turbo“ erfolgreich beendet. Ziel der Initiative war es, geflüchtete Menschen gezielt für den Beruf des Busfahrers zu qualifizieren und ihnen damit den Einstieg in den deutschen Arbeitsmarkt zu erleichtern.

Insgesamt nahmen 13 Männer aus sieben Herkunftsländern an drei Qualifizierungsmaßnahmen teil. Alle Teilnehmer absolvierten erfolgreich die Ausbildung und erwarben den notwendigen Busführerschein. Elf Absolventen sind mittlerweile als Busfahrer im Liniennetz der Kölner Verkehrsbetriebe im Einsatz.

Berufliche Perspektiven und Integration

Kölner Verkehrsbetriebe-Vorstand und Arbeitsdirektor Peter Densborn sieht das Projekt als wichtigen Baustein für die Integration geflüchteter Menschen:

„Wir möchten als Kölner Verkehrsbetriebe Chancengeberin für geflüchtete Menschen sein. Wir bieten ihnen in unserem Unternehmen eine dauerhafte berufliche Perspektive und tragen somit dazu bei, dass sie in Deutschland langfristig eine Heimat finden.“

Die Teilnehmer hätten sich während der Ausbildung und im anschließenden Berufsalltag als besonders motiviert und zuverlässig erwiesen und seien eine wertvolle Verstärkung für das Unternehmen.

Teilnehmer aus sieben Herkunftsländern

An dem Projekt nahmen Geflüchtete aus Iran, Syrien, Afghanistan, Mali, Somalia, Eritrea und dem Irak teil.

Der Ausbildungsweg begann bei der BBG Gesellschaft für betriebliche Beratung und Betreuung mbH mit einem achtwöchigen berufsspezifischen Deutschkurs. Anschließend folgten der Erwerb des Busführerscheins sowie des Personenbeförderungsscheins.

Praxisnahe Ausbildung bei der Kölner Verkehrsbetriebe

Nach den offiziellen Führerscheinausbildungen wurden die Teilnehmer in der Kölner Verkehrsbetriebe-Fahrschule auf ihren Einsatz vorbereitet. Dort standen unter anderem Tarifkenntnisse, der Umgang mit E-Bussen sowie das Fahren von Gelenkbussen auf dem Lehrplan.

Im Anschluss sammelten die angehenden Fahrer Praxiserfahrung gemeinsam mit erfahrenen Lehrfahrern, bevor sie eigenständig im Linienbetrieb eingesetzt wurden.

Fachkräftemangel als Herausforderung

Auch die Agentur für Arbeit bewertet das Projekt als Erfolg. Geschäftsführer Johannes Klapper betonte, dass der Bedarf an qualifizierten Fachkräften angesichts des demografischen Wandels weiterhin hoch sei.

Der „Job-Turbo“ habe gezeigt, wie geflüchtete Menschen erfolgreich in Beschäftigung gebracht und auf ihrem beruflichen Weg begleitet werden können. Klapper sprach sich dafür aus, dass mehr Unternehmen Bewerberinnen und Bewerbern eine Chance geben sollten, die nicht dem klassischen Anforderungsprofil entsprechen.

Beitrag zur Fachkräftesicherung

Mit dem Projekt verbindet die Kölner Verkehrsbetriebe die Sicherung dringend benötigter Fachkräfte mit gesellschaftlicher Verantwortung. Die erfolgreiche Qualifizierung und Integration der neuen Busfahrer zeigt nach Ansicht der Projektpartner, welches Potenzial in gezielter Förderung und praktischer Ausbildung steckt. «


Quelle: Pressemitteilung der Kölner Verkehrsbetriebe -map- vom 26. August 2026 / textuell aufbereitet mit Hilfe von Copilot

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