Veröffentlicht am: 03.09.2026 um 09:22 Uhr:
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IFA: Cradle to Cradle präsentiert neue Electronics Initiative auf der IFA 2026
» Kreislaufwirtschaft als Zukunftsmodell für die Elektronikbranche
Die Cradle to Cradle NGO (C2C) baut ihr Engagement auf der IFA weiter aus und setzt die Partnerschaft mit der weltweit führenden Messe für Consumer Electronics, Home Appliances und Future Tech auch 2026 fort. Im Mittelpunkt steht die Vorstellung der gemeinsamen Studie „Materialien, Margen, Regulierung: Der Cradle to Cradle Case für Europas Konsumerelektronikmarkt“, die zusammen mit der Boston Consulting Group (BCG) entwickelt wurde.
Die Untersuchung liefert erstmals konkrete Zahlen zu den wirtschaftlichen Chancen von Elektronikprodukten, die nach den Designprinzipien von Cradle to Cradle entwickelt werden. Darüber hinaus zeigt sie strategische Argumente auf, wie Unternehmen den Wandel zu zirkulären Geschäftsmodellen erfolgreich umsetzen können.
Studienpremiere auf der IFA-Bühne
Vorgestellt werden die Ergebnisse im Rahmen der Keynote „Reimagining Electronics. Circular by Design“. Nora Sophie Griefahn und Tim Janßen, Co-Gründer:innen und geschäftsführende Vorstände der Cradle to Cradle NGO, präsentieren dort die zentralen Erkenntnisse der Studie.
Die Analyse entstand unter dem Dach der Cradle to Cradle Electronics Initiative, die gemeinsam mit der Bertelsmann Stiftung und der Röchling Stiftung ins Leben gerufen wurde. Ziel der Initiative ist es, die Transformation der Elektronikbranche hin zu kreislauffähigen Produkten, Prozessen und Geschäftsmodellen voranzutreiben.
Im Anschluss an die Keynote diskutieren die C2C-Verantwortlichen mit Branchenvertretern über die praktische Umsetzung der Konzepte. Zu den Gesprächspartnern gehören unter anderem Carine Chardon, Geschäftsführerin der GFU Home & Consumer Electronics GmbH, sowie Carsten Waldeck, Geschäftsführer des Smartphone-Herstellers Shift. Im Fokus steht die Frage, wie Cradle-to-Cradle-Prinzipien bereits heute in Produkte, Lieferketten und Geschäftsstrategien integriert werden und welche Chancen sich daraus für Europas Elektronikindustrie ergeben.
Praxisbeispiele und Repair-Kultur im Fokus
Neben der Studienvorstellung beteiligt sich die Cradle to Cradle NGO mit weiteren Programmpunkten am IFA-Konferenzprogramm. So diskutiert Tim Janßen im Panel „Aus e-Schrott wird Wert: Wie nach dem Verkauf neue Chancen entstehen“ über neue Wertschöpfungsmöglichkeiten durch Wiederverwendung, Reparatur und Kreislaufwirtschaft.
Ein weiteres Highlight ist der Impulsvortrag „Circular Design in Practice: Join a Live Repair Challenge“, bei dem Nora Sophie Griefahn und Tim Janßen gemeinsam mit Shiftphones die praktische Seite nachhaltiger Produktentwicklung demonstrieren. Im Anschluss haben Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, sich an einem Reparaturwettbewerb zu beteiligen.
Electronics Initiative zeigt Lösungen zum Anfassen
Ergänzend zum Bühnenprogramm präsentiert sich die Cradle to Cradle Electronics Initiative gemeinsam mit dem Unternehmen Shift in der IFA-Next-Halle. Am gemeinsamen Stand erhalten Fachbesucher und Interessierte Einblicke in konkrete Anwendungsbeispiele einer kreislauforientierten Elektronikwirtschaft.
Geplant sind während der gesamten Messe Impulsvorträge, Diskussionsrunden und praxisnahe Demonstrationen von Partnerunternehmen, die die Cradle-to-Cradle-Prinzipien bereits erfolgreich einsetzen. Damit wird die Initiative nicht nur zum Forum für den Austausch über Nachhaltigkeit, sondern auch zur Plattform für konkrete Lösungen, die zeigen, wie zirkuläre Wertschöpfung in der Elektronikbranche funktionieren kann.
Mit der Vorstellung der neuen Studie und der Gründung der Electronics Initiative setzt die Cradle to Cradle NGO auf der IFA 2026 ein deutliches Signal: Nachhaltigkeit soll in Zukunft nicht nur ökologischer Anspruch sein, sondern ein zentraler wirtschaftlicher Erfolgsfaktor für die europäische Elektronikindustrie werden. «
Quelle: Pressemitteilung der IFA Management GmbH vom 25. August 2026 / textuell aufbereitet mit Hilfe von Copilot