Veröffentlicht am: 04.09.2026 um 20:00 Uhr:
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Computerspiele/-games: Another Pint: Dieses Tavernen-RPG macht aus jedem Gast eine eigene Geschichte
» Mehr als nur eine gewöhnliche Tavernen-Simulation
Management-Spiele rund um Gasthäuser und Tavernen sind längst keine Seltenheit mehr. Another Pint verfolgt jedoch einen deutlich anderen Ansatz als viele Genrevertreter.
Spieler übernehmen die Rolle eines Tavernenbesitzers und kümmern sich zunächst um sämtliche Aufgaben selbst. Nachts werden Gäste bedient, Getränke ausgeschenkt und die täglichen Einnahmen erwirtschaftet. Tagsüber geht es dagegen auf die Suche nach Zutaten, zum Handel mit Waren oder zur eigenen Produktion von Rohstoffen, um die Vorräte für den nächsten Abend aufzufüllen.
Die erwirtschafteten Gewinne können anschließend in den Ausbau der Taverne investiert werden. Mit der Zeit wächst das Gasthaus, bietet mehr Platz für Besucher und ermöglicht die Einstellung neuer Mitarbeiter.
Getränke nach den eigenen Vorstellungen
Das Herzstück von Another Pint ist sein äußerst detailliertes Getränkesystem.
Anstatt lediglich fertige Rezepte freizuschalten, entwickeln Spieler ihre eigenen Kreationen. Unterschiedliche Zutaten, Aromen, Eigenschaften und Verarbeitungsmethoden lassen sich kombinieren und erzeugen nahezu unbegrenzte Möglichkeiten.
Dadurch entstehen individuelle Getränke, die anschließend mit den Vorlieben der Gäste verglichen werden. Manche Besucher bevorzugen bestimmte Geschmacksrichtungen, andere legen Wert auf besondere Eigenschaften oder überraschende Kombinationen.
Auch die Speisekarte kann vollständig angepasst werden. Preise, Portionsgrößen und Beschreibungen liegen in der Hand der Spieler. Dabei entsteht sogar die Möglichkeit, die Erwartungen der Gäste gezielt zu beeinflussen – sofern man anschließend auch liefert, was versprochen wurde.
Jeder Gast bleibt in Erinnerung
Eine weitere Besonderheit ist der starke Rollenspiel-Aspekt des Spiels.
Die Besucher der Taverne sind keine zufälligen NPCs, die nach einem Abend wieder verschwinden. Sie kehren regelmäßig zurück und entwickeln sich im Laufe der Zeit zu wiedererkennbaren Charakteren.
Ihr Eindruck von der Taverne hängt von zahlreichen Faktoren ab:
- Qualität der servierten Getränke
- Geschwindigkeit des Service
- Sitzplatz und Raumgestaltung
- Allgemeine Atmosphäre der Taverne
- Persönliche Interaktionen mit dem Wirt
Je besser die Beziehung zu einem Stammgast wird, desto stärker verändern sich die Möglichkeiten.
Freundschaften, Quests und neue Mitarbeiter
Mit zunehmendem Vertrauen können Gäste zu echten Freunden werden. Daraus ergeben sich neue Dialoge, kleine Geschichten und zusätzliche Aufgaben.
Einige Charaktere bieten sogar eigene Quests an oder belohnen den Spieler mit besonderen Vorteilen. Im weiteren Verlauf können vertraute Stammgäste schließlich selbst Teil des Betriebs werden und als Angestellte die Arbeit in der Taverne unterstützen.
Dadurch entsteht ein ungewöhnlich persönlicher Fortschritt: Das Team wächst nicht durch anonyme Einstellungen, sondern durch Figuren, mit denen Spieler bereits zahlreiche gemeinsame Geschichten erlebt haben.
Eine lebendige Simulation mit viel Freiheit
Genau die Verbindung dieser beiden Systeme macht Another Pint so interessant. Die Freiheit bei der Getränkekreation und die langfristigen Beziehungen zu den Gästen greifen direkt ineinander.
Jede Entscheidung wirkt sich auf den Ruf der Taverne aus. Jede neue Rezeptidee kann für Begeisterung oder Enttäuschung sorgen. Gleichzeitig entwickelt sich die Taverne zu einem sozialen Treffpunkt voller Charaktere, die sich an die eigenen Entscheidungen erinnern.
Vielversprechender Indie-Titel der gamescom 2026
Auf der gamescom 2026 gehörte Another Pint zu den spannendsten Vertretern des Management-Genres. Der Titel kombiniert Wirtschaftssimulation, Crafting-Systeme und Rollenspiel-Elemente auf eine Weise, die man selbst innerhalb des boomenden Cozy- und Simulation-Genres nur selten sieht.
Besonders die Möglichkeit, eigene Getränke zu entwickeln und langfristige Beziehungen zu den Gästen aufzubauen, verleiht dem Spiel eine eigene Identität.
Für Fans von Management-Spielen, Tavernensimulationen und charaktergetriebenen Rollenspielen dürfte Another Pint daher zu den interessantesten Indie-Projekten zählen, die auf der diesjährigen gamescom vorgestellt wurden. «
Quelle: Pressemitteilung von williwawgames.com vom 20. August 2026 / textuell aufbereitet mit Hilfe von Copilot