Veröffentlicht am: 09.09.2026 um 17:03 Uhr:

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Brandenburg: Tag des offenen Denkmals 2026: Deutsche Stiftung Denkmalschutz öffnet zwei Denkmale in Brandenburg

Historische Gartenkunst, bedeutende Architektur und eindrucksvolle Parklandschaften: Zum Tag des offenen Denkmals am 13. September 2026 lädt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz Besucherinnen und Besucher nach Potsdam und Altdöbern ein. Mit dem Karl-Foerster-Haus sowie Schloss und Park Altdöbern stehen zwei außergewöhnliche Kulturdenkmale im Mittelpunkt.


Schloss und Park Altdöbern, Brandenburg | Foto: Jutta Feige / Deutsche Stiftung Denkmalschutz
» Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) beteiligt sich auch 2026 am Tag des offenen Denkmals in Brandenburg und öffnet mit dem Karl-Foerster-Haus in Potsdam sowie Schloss und Park Altdöbern zwei bedeutende Denkmale für die Öffentlichkeit. Besucherinnen und Besucher erhalten dabei Einblicke in die Geschichte herausragender Garten- und Schlossanlagen sowie in das Leben und Wirken ihrer prägenden Persönlichkeiten.

In Potsdam steht das Wohnhaus des berühmten Staudenzüchters Karl Foerster im Fokus. Das Haus wurde 1911 inmitten seines Privatgartens errichtet und diente dem Gartenvisionär bis zu seinem Tod im Jahr 1970 als Wohn- und Arbeitsstätte. Die Einrichtung des Hauses ist bis heute nahezu unverändert erhalten geblieben und vermittelt einen authentischen Eindruck vom Leben des international bekannten Gartenreformers.

Das Karl-Foerster-Haus und sein Garten sind am 13. September von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Mehrere Führungen durch das Wohnhaus geben Einblicke in Foersters Alltag, seine Arbeit und die Geschichte des Gebäudes. Ergänzend werden im Laufe des Tages verschiedene Führungen durch die weitläufige Gartenanlage angeboten, die als bedeutendes Zeugnis der deutschen Gartenkunst gilt.

Einen ganz anderen Blick auf die Kulturgeschichte Brandenburgs bietet Schloss Altdöbern im Landkreis Oberspreewald-Lausitz. Die Ursprünge der Schlossanlage reichen bis ins frühe 18. Jahrhundert zurück. Umgeben wird das Schloss von einem rund 60 Hektar großen Landschaftspark, der zu den eindrucksvollen historischen Gartenanlagen der Region zählt.

Das Schloss kann am Tag des offenen Denkmals zwischen 11 und 15 Uhr besichtigt werden. Führungen durch Schloss und Park werden je nach Bedarf angeboten. Der weitläufige Park steht den Besuchern den ganzen Tag frei zur Verfügung. Im Schloss ist zudem die renommierte Ausstellung „Rohkunstbau“ zu sehen, die zeitgenössische Kunst mit historischen Räumen verbindet. Nach 15 Uhr ist der Besuch der Ausstellung nur noch gegen Eintritt möglich.

Mit den beiden geöffneten Denkmalen präsentiert die Deutsche Stiftung Denkmalschutz die Vielfalt des kulturellen Erbes Brandenburgs. Während das Karl-Foerster-Haus die Geschichte eines der bedeutendsten deutschen Gartenkünstler lebendig werden lässt, vermittelt Schloss Altdöbern eindrucksvoll die Verbindung von Architektur, Landschaftsgestaltung und zeitgenössischer Kunst.

Der Tag des offenen Denkmals wird bundesweit von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz koordiniert und gilt als das größte Kulturevent Deutschlands. Am 13. September 2026 öffnen Eigentümer historischer Gebäude und Anlagen im ganzen Bundesgebiet ihre Türen und ermöglichen besondere Einblicke in Geschichte, Architektur und Denkmalpflege. Die bundesweite Eröffnungsveranstaltung findet in diesem Jahr in Bamberg statt. Mit ihren beiden Denkmalen in Potsdam und Altdöbern lädt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz dazu ein, zwei herausragende Orte brandenburgischer Kultur- und Gartenlandschaft neu zu entdecken.

Weitere Programm-Highlights für jedes Bundesland gibt es unter: https://www.tag-des-offenen-denkmals.de/artikel/programmhighlights-2026 «


Quelle: Pressemitteilung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz vom 2. September 2026 / textuell aufbereitet mit Hilfe von Copilot