Veröffentlicht am: 10.09.2026 um 13:25 Uhr:
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Computerspiele/-games: Rock, Paper, Severed: Dieses Horror-Spiel macht aus Schere, Stein, Papier einen Albtraum

» Ein Kinderspiel wird zum Überlebenskampf
Die diesjährige gamescom, die am 30. August 2026 ihre Tore schloss, war erneut Heimat zahlreicher kreativer Indie-Projekte. Zu den ungewöhnlichsten Konzepten zählte dabei zweifellos Rock, Paper, Severed vom britischen Entwicklerstudio Buzzin' Games.
Auf den ersten Blick basiert das Spiel auf einem der simpelsten Konzepte überhaupt: Schere, Stein, Papier. Doch schon nach wenigen Minuten wird klar, dass hier weit mehr dahintersteckt.
Vier Spieler sitzen an einem düsteren Tisch und treten gegeneinander an. Ziel ist es, die Entscheidungen der Mitspieler vorherzusehen, ihre Strategien zu durchschauen und selbst möglichst lange zu überleben. Der Clou: Jede Niederlage hat drastische Konsequenzen.
Jeder Wurf hat seinen Preis
Anders als beim harmlosen Vorbild geht es in Rock, Paper, Severed nicht nur um Sieg oder Niederlage. Verlorene Runden führen zu schwerwiegenden Einschnitten für die Charaktere.
Mit jeder Niederlage werden die Möglichkeiten der Spieler eingeschränkt. Dadurch entwickelt sich jede Partie zu einem nervenaufreibenden Kampf zwischen Risiko und Vorsicht. Wer zu vorhersehbar agiert, wird bestraft. Wer zu mutig spielt, könnte ebenfalls schnell an seine Grenzen stoßen.
Diese Mechanik sorgt dafür, dass selbst einfache Entscheidungen plötzlich eine enorme Bedeutung erhalten.
Spezialgegenstände bringen zusätzliche Strategie ins Spiel
Um das klassische Regelwerk zu erweitern, setzt das Spiel auf eine Vielzahl ungewöhnlicher Gegenstände. Diese können Wahrscheinlichkeiten beeinflussen, gegnerische Pläne durchkreuzen oder neue taktische Möglichkeiten eröffnen.
Dadurch entsteht eine zusätzliche Strategieebene, die weit über reines Glück hinausgeht. Spieler müssen nicht nur ihre Würfe planen, sondern auch den optimalen Zeitpunkt für den Einsatz ihrer Werkzeuge wählen.
Gerade in Mehrspielerpartien sorgt dies für überraschende Wendungen, Bluff-Manöver und psychologische Duelle, bei denen das Lesen der Mitspieler oft wichtiger wird als die eigentliche Spielmechanik.
Psychologischer Horror statt einfacher Party-Action
Obwohl das Grundprinzip zunächst an ein Partyspiel erinnert, verfolgt Rock, Paper, Severed einen deutlich düstereren Ansatz. Die Entwickler kombinieren soziale Interaktion mit psychologischem Horror und erzeugen dabei eine zunehmend unangenehme Atmosphäre.
Im Mittelpunkt steht eine mysteriöse Gestalt namens „The Old Sire“. Während diese zunächst nur im Hintergrund präsent zu sein scheint, deutet sich im Verlauf des Spiels an, dass hinter den Ereignissen wesentlich mehr steckt als lediglich ein makabrer Wettbewerb.
Die auf der gamescom gezeigten Spielszenen ließen erkennen, dass die Geschichte und die Welt des Spiels eine zentrale Rolle übernehmen werden und die Horror-Komponente weit über rein visuelle Schockeffekte hinausgeht.
Erstmals auf der gamescom spielbar
Kurz vor dem Messebeginn veröffentlichte Buzzin' Games erstmals umfangreiche Multiplayer-Szenen und präsentierte das vollständige Spielkonzept der Öffentlichkeit. Gleichzeitig konnten Fachbesucher im Business-Bereich der gamescom 2026 die erste spielbare Version ausprobieren.
Die Demo gab einen Einblick in die Charaktere, das Item-System sowie die düstere Atmosphäre des Spiels. Besonders die Kombination aus vertrauter Mechanik und verstörendem Horror-Setting sorgte für Interesse bei Medienvertretern und Branchenbeobachtern.
Ein origineller Genre-Mix
In einer Zeit, in der viele Multiplayer-Spiele auf bekannte Erfolgsrezepte setzen, fällt Rock, Paper, Severed vor allem durch seine Eigenständigkeit auf. Die Verknüpfung aus klassischem Gesellschaftsspiel, psychologischem Horror, Bluff-Elementen und strategischem Ressourcenmanagement schafft ein Konzept, das sich kaum mit anderen Titeln vergleichen lässt.
Gerade Fans von Spielen wie Buckshot Roulette, Liar’s Bar oder anderen nervenaufreibenden Social-Deduction-Erfahrungen dürften hier auf ihre Kosten kommen.
Fazit
Rock, Paper, Severed gehört zweifellos zu den ungewöhnlichsten Spielen, die auf der gamescom 2026 vorgestellt wurden. Aus einer simplen Idee entsteht ein düsteres Multiplayer-Erlebnis, das psychologischen Druck, taktische Entscheidungen und Horror geschickt miteinander verbindet. Sollte Buzzin' Games das gezeigte Potenzial bis zum Release ausschöpfen, könnte der Titel zu einem der spannendsten Indie-Geheimtipps des Jahres werden. Wer glaubt, Schere, Stein, Papier bereits in- und auswendig zu kennen, dürfte hier eines Besseren belehrt werden. «
Quelle: Pressemitteilung von Mark Allen PR vom 24. August 2026 / textuell aufbereitet mit Hilfe von Copilot