Veröffentlicht am: 12.09.2026 um 20:03 Uhr:

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Computerspiele/-games: THANKS, LIGHT.: Wenn Licht die Realität verändert

Auf der gamescom 2026, die am 30. August in Köln endete, gehörte THANKS, LIGHT. zu den interessantesten Entdeckungen für Fans intelligenter Rätselspiele. Inspiriert von Genregrößen wie Portal, Superliminal, Viewfinder und The Talos Principle kombiniert das First-Person-Abenteuer Licht, Schatten, Perspektiven und Physik zu einem ungewöhnlichen Puzzle-Konzept, das weit über klassische Knobelaufgaben hinausgeht.


Thanks, Light. | Quelle: fireshinegames.co.uk
» Eine Welt aus Licht und Schatten

Im Mittelpunkt von THANKS, LIGHT. steht ein junges Mädchen, das sich durch eine geheimnisvolle Welt voller monumentaler Bauwerke und rätselhafter Phänomene bewegt.

Statt auf Waffen oder Kampfmechaniken zu setzen, nutzt die Protagonistin eine Taschenlampe, um die Umgebung zu verändern. Licht ist dabei nicht nur ein Hilfsmittel zur Orientierung, sondern das zentrale Werkzeug zur Lösung sämtlicher Herausforderungen.

Die Grundregel des Spiels ist ebenso simpel wie faszinierend: Wird ein Schatten angestrahlt, verwandelt er sich in ein dreidimensionales Objekt. Verschwindet das Licht, fällt das Objekt wieder in seine flache Schattenform zurück.

Puzzle-Design mit überraschender Tiefe

Auf den ersten Blick wirkt die Mechanik einfach, doch die Entwickler bauen daraus ein komplexes Regelwerk auf.

Schatten und Objekte besitzen unterschiedliche Eigenschaften. Während dreidimensionale Objekte Gewicht, Reibung und Kollisionen aufweisen, existieren Schatten lediglich als flache Formen ohne physische Präsenz.

Dadurch entstehen ständig neue Lösungsansätze. Ein Schatten kann als Brücke dienen, sich in eine Treppe verwandeln oder den Weg zu zuvor unerreichbaren Bereichen öffnen.

Perspektive verändert die Realität

Eine der spannendsten Ideen von THANKS, LIGHT. basiert auf Perspektivwechseln.

Durch das Drehen eines Objekts verändert sich seine Silhouette. Dieselbe Form kann aus unterschiedlichen Blickwinkeln völlig andere Schatten erzeugen. Werden diese anschließend wieder durch Licht materialisiert, entstehen neue Objekte mit neuen Eigenschaften.

Ein einfaches Beispiel verdeutlicht das Prinzip: Ein zylindrischer Gegenstand scheint zunächst nutzlos zu sein, wenn eine rechteckige Öffnung überwunden werden muss. Dreht der Spieler das Objekt jedoch, erscheint dessen Silhouette plötzlich rechteckig und kann als passender Schlüssel verwendet werden.

Experimentieren statt Tutorials

Die Entwickler verzichten bewusst auf lange Erklärungen und ausführliche Tutorials. Stattdessen sollen Spieler die Mechaniken eigenständig entdecken.

Beobachten, ausprobieren, scheitern und erneut experimentieren stehen im Mittelpunkt des Spielerlebnisses. Da sich Rätsel jederzeit zurücksetzen lassen, gehört das Ausprobieren bewusst zum Designkonzept.

Dieser Ansatz erinnert an die großen Puzzle-Klassiker des Genres und belohnt Neugier sowie kreatives Denken.

Licht wird zur Plattform

Neben den Rätseln integriert das Spiel auch Plattforming-Elemente.

Spieler müssen sich durch die Umgebung bewegen, Lichtquellen aus unterschiedlichen Winkeln einsetzen und Schatten gezielt in Plattformen oder Wege verwandeln.

Durch das Zusammenspiel von Bewegung und Rätsellösung entsteht ein dynamisches Gameplay, das die Umgebung selbst zum wichtigsten Werkzeug macht.

Eine geheimnisvolle Geschichte

Begleitet wird das Abenteuer von einer mysteriösen Handlung. Die Spieler werden von einem freundlichen Administrator geführt, der ihnen bei der Flucht aus der seltsamen Welt helfen möchte.

Doch immer wieder erscheint eine dunkle Gestalt und warnt davor, dem Administrator zu vertrauen. Sie bezeichnet die gesamte Umgebung als fehlerhaft und fordert die Spieler auf, diesen Ort sofort zu verlassen.

Während sich beide Seiten widersprechen, müssen die Spieler selbst entscheiden, wem sie glauben. Die Geschichte verknüpft ihre Themen dabei bewusst mit den Rätselmechaniken.

Architektur zwischen Dune und Control

Optisch setzt THANKS, LIGHT. auf einen markanten Stil. Gewaltige brutalistische Bauwerke, starke Kontraste zwischen Licht und Dunkelheit sowie weitläufige, beinahe unwirkliche Räume prägen die Atmosphäre.

Als visuelle Einflüsse nennen die Entwickler unter anderem den Film Dune sowie die Spiele INSIDE und Control. Das Ergebnis ist eine Umgebung, die zugleich vertraut und fremdartig wirkt und den geheimnisvollen Charakter der Spielwelt verstärkt.

Die Wahrheit liegt unter der Oberfläche

Thematisch verfolgt das Spiel eine klare Botschaft: Das Offensichtliche ist nicht immer die Wahrheit.

Diese Idee spiegelt sich sowohl in den Rätseln als auch in der Geschichte wider. Schatten verbergen ihre wahre Form, Perspektiven verändern die Realität, und auch die Figuren scheinen nicht immer das zu sein, was sie vorgeben.

Einer der kreativsten Puzzle-Titel der gamescom 2026

Mit seiner cleveren Kombination aus Licht, Schatten, Physik und Perspektive zählt THANKS, LIGHT. zu den originellsten Puzzle-Spielen, die auf der gamescom 2026 vorgestellt wurden.

Wer Titel wie Portal, Viewfinder, Superliminal oder The Talos Principle schätzt, sollte dieses Projekt unbedingt im Auge behalten. Das Spiel beweist eindrucksvoll, dass selbst einfache Regeln zu außergewöhnlichen Spielerlebnissen führen können, wenn sie kreativ eingesetzt werden. «


Quelle: Pressemitteilung von fireshinegames.co.uk vom 26. August 2026 / textuell aufbereitet mit Hilfe von Copilot (KI)

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