Veröffentlicht am: 20.09.2026 um 07:37 Uhr:

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gamescom dev: gamescom dev 2026 wächst um 15 Prozent und rückt KI stärker in den Fokus

Mehr als 6.200 registrierte Teilnehmer aus 95 Ländern, 397 Speaker und 238 Sessions: Die erstmals unter dem Namen gamescom dev ausgerichtete Entwicklerkonferenz hat ihre Ausgabe 2026 mit einem deutlichen Wachstum abgeschlossen. Inhaltlich prägten vor allem künstliche Intelligenz, Leadership sowie die aktuellen Herausforderungen der Games-Branche das Programm in Köln.

» Mehr als 6.200 Teilnehmer bei der gamescom dev

Die gamescom dev 2026 hat ihre Premiere unter neuem Namen mit einem Teilnehmerplus abgeschlossen. Mehr als 6.200 registrierte Teilnehmer kamen vom 23. bis 25. August in Köln zusammen. Gegenüber 2025 entspricht das nach Angaben der Veranstalter einem Wachstum von 15 Prozent.

Vertreten waren Fachbesucher aus 95 Ländern und mehr als 2.500 Unternehmen. Ergänzt wurde die Konferenz durch 57 Partner und Aussteller, die sowohl im Konferenzbereich als auch auf der gamescom dev indie expo vertreten waren.

Mit der stärkeren Verzahnung mit der gamescom verfolgt der Veranstalter das Ziel, die Entwicklerkonferenz als Auftakt der gamescom Business Week zu positionieren. Dabei sollen aktuelle Themen der Spieleindustrie nicht nur präsentiert, sondern aus unterschiedlichen Perspektiven und in verschiedenen Formaten diskutiert werden.

Frederik Hammes, Managing Director der game events GmbH, wertet die erste Ausgabe unter dem Namen gamescom dev entsprechend als Bestätigung für die engere Integration in die gamescom. Die Kombination aus fachlichen Inhalten, kritischem Diskurs und Geschäftsmöglichkeiten vor dem Beginn der eigentlichen gamescom bilde den Kern des Konferenzkonzepts.

397 Speaker und 238 Sessions auf 18 Bühnen

Das Programm der gamescom dev 2026 umfasste insgesamt 397 Speaker und 238 Sessions auf 18 Bühnen. Thematisch deckte die Konferenz ein breites Spektrum ab, darunter Spieleentwicklung, Produktion, Design, Technologie, Unternehmensführung und Business.

In seiner Eröffnungs-Keynote beschäftigte sich Amir Satvat mit dem Zustand der Games-Industrie nach mehreren Jahren struktureller Veränderungen. Anthony Gallegos, Creative Director bei Unknown Worlds, gab dagegen Einblicke in die Herausforderungen bei der Entwicklung von Subnautica 2.

Neben einzelnen Projekten und Entwicklungsprozessen spielten übergreifende Veränderungen der Branche eine zentrale Rolle. Besonders deutlich zeigte sich das beim Thema künstliche Intelligenz.

Generative KI stößt auf großes Interesse

Die am häufigsten vorgemerkte reguläre Session der Konferenz war „The State of Generative AI in Games: Practices, Perceptions, and Problems“ von Amara Eden Doshi und Ena So. Die beiden beschäftigten sich mit dem gegenwärtigen Einsatz generativer KI in der Spieleindustrie und beleuchteten dabei sowohl Potenziale als auch Grenzen der Technologie.

Das Interesse spiegelt sich auch in der jährlichen Umfrage unter den Speakern der gamescom dev wider. 47 Prozent der Befragten nannten KI-gestützte Entwicklung als diejenige Entwicklung, die ihrer Einschätzung nach in den kommenden drei Jahren den größten Einfluss auf die Games-Branche haben dürfte.

Die Konferenz widmete dem Thema entsprechend mehrere spezialisierte Bereiche. Gemeinsam kuratierte Tracks zu „AI in Gameplay“ und „AI in Production“ ermöglichten eine vertiefte Beschäftigung mit dem Einsatz künstlicher Intelligenz. Weitere Schwerpunkte lagen auf Animation und Level Design.

Leadership wird zur gefragten Kompetenz

Neben der technologischen Entwicklung kristallisierte sich Leadership als wichtiges Thema der diesjährigen Konferenz heraus. In der Speaker-Umfrage bezeichneten 27 Prozent der Befragten Führungskompetenz als die künftig am stärksten gefragte Fähigkeit in der Spieleentwicklung. Damit lag Leadership in der Befragung vor technischem Programming und KI-Kompetenz.

Mit dem gamescom dev leadership summit erhielt das Thema einen eigenen Veranstaltungsbereich. Führungskräfte der Branche beschäftigten sich dort vertieft mit organisatorischen Veränderungen, Technologiestrategien und Entscheidungsprozessen.

Damit rückte die Konferenz nicht allein neue Werkzeuge und Produktionsverfahren in den Mittelpunkt. Sie griff zugleich die Frage auf, wie Unternehmen und ihre Führungsteams auf den technologischen und strukturellen Wandel der Games-Industrie reagieren können.

Spezialformate für Recht und Community

Ergänzend zu den klassischen Konferenz-Sessions setzte die gamescom dev auf verschiedene spezialisierte Formate. Der legal summit schuf einen eigenen Rahmen für rechtliche Fragestellungen der Branche. Das Community Clubhouse sollte wiederum Raum für fachlichen Austausch und von der Community getragene Diskussionen bieten.

Mit der Mischung aus Entwicklungsthemen, Technologie, Business und Leadership positioniert sich die gamescom dev damit als fachlicher Auftakt zur gamescom. Die Zahlen der Ausgabe 2026 unterstreichen zugleich das gestiegene Interesse: Mit einem Teilnehmerwachstum von 15 Prozent hat die neu benannte Entwicklerkonferenz ihre erste Ausgabe abgeschlossen. «


Quelle: Pressemitteilung von Robin Hartmann/gamescom dev vom 27. August 2026 / textuell aufbereitet mit Hilfe von Copilot (KI)