Veröffentlicht am: 06.10.2026 um 15:41 Uhr:
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Wissen: FFP2-Masken beeinträchtigen die geistige Leistungsfähigkeit nicht
» Das Tragen einer FFP2-Maske kann ungewohnt oder unangenehm sein. Doch führt die Maske auch dazu, dass der Körper weniger Sauerstoff bekommt und dadurch die geistige Leistungsfähigkeit abnimmt? Dieser während der Corona-Pandemie häufig diskutierten Frage gingen Robert P. Spang und Kerstin Pieper von der Technischen Universität Berlin in einer wissenschaftlichen Untersuchung nach.
Für die randomisierte kontrollierte Studie untersuchten die Forschenden 44 Personen. Die Teilnehmenden mussten unter Zeitdruck zahlreiche Rechenaufgaben mit Addition, Subtraktion, Multiplikation oder Division lösen. Dabei absolvierten sie die Aufgaben sowohl mit einer Atemschutzmaske als auch ohne eine solche Maske.
Während des Versuchs wurden nicht nur die Leistungen bei den Aufgaben untersucht. Die Forschenden erfassten auch körperliche Werte wie die Sauerstoffsättigung des Blutes und die Herzfrequenzvariabilität sowie die von den Teilnehmenden empfundene mentale Belastung.
Das Ergebnis war eindeutig: Bei keiner der untersuchten Dimensionen stellte das Forschungsteam einen signifikanten Unterschied zwischen dem Tragen einer Atemschutzmaske und dem Verzicht darauf fest. Auch die anspruchsvollen Aufgaben wurden mit Maske vergleichbar bewältigt. Die Teilnehmenden berichteten zudem nicht über eine höhere mentale Belastung durch die Maske.
Die Untersuchung erschien 2021 unter dem Titel „The tiny effects of respiratory masks on physiological, subjective, and behavioral measures under mental load in a randomized controlled trial“ in der Fachzeitschrift Scientific Reports aus dem Nature Portfolio.
Die Ergebnisse widersprechen damit der Behauptung, dass das Tragen einer solchen Atemschutzmaske zwangsläufig zu einer verminderten Sauerstoffversorgung oder einer schlechteren geistigen Leistungsfähigkeit führt. Zumindest unter den untersuchten Bedingungen ließen sich entsprechende Beeinträchtigungen bei den 44 Studienteilnehmenden nicht nachweisen. «
Quelle: Apotheken Umschau vom 1. Februar 2022 / textuell aufbereitet mit Hilfe von Copilot (KI)