Veröffentlicht am: 01.07.2018 um 10:00 Uhr:

Sport: Smog-Alarm?

Eine dänische Studie legt nahe, dass die grundsätzlichen Vorteile des Laufens die Gefahren, die sich daraus ergeben, wenn man den Sport bei verschmutzter Luft ausübt, klar überwiegen

» Das Dilemma ist klar: Regelmäßiges Training ist gut für uns, da es die Gefahr von Krebs- und Herzerkrankungen sowie Diabetes reduziert. Andererseits erhöht das Einatmen verschmutzter Luft das Risiko, diese Erkrankungen zu bekommen. Was aber basiert, wenn man beides kombiniert? Und was ist mit einem Sommertraining bei erhöhten Ozonwerten? Eine Langzeitstudie dänischer Wissenschaftler bietet interessante Einsichten zu diesem Thema. Die Forscher entwickelten eine differenzierte Methode, um zu überprüfen, wie sich das Luftverschmutzungsniveau auf die gesundheitlichen Effekte eines körperlichen Trainings auswirkt und wie stark das Training wiederum die gesundheitlichen Risiken der Luftverschmutzung beeinflussen. Die Wechselwirkungen zwischen den beiden Risikofaktoren waren unerwartet gering: „Eine starke Luftverschmutzung schälert die Vorteile der körperlichen Aktivität im Allgemeinen nur geringfügig“, lautet das Fazit der Forscher. Das bedeutet, dass es auch im Sommer, wenn die Ozonwerte leicht erhöht sind, besser ist, Sport zu treiben, als deswegen wochenlang nichts zu tun. Nur bei akuter Smogwarnung ist das Lauftraining tabu. «


Quelle: Runner′s World 7/2015

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