Veröffentlicht am: 17.11.2021 um 11:14 Uhr:

Kölner Karneval: Doppelabsage

Traurig, aber vermutlich vernünftig, ist die Entscheidung, die die KG Jan von Werth für den Weiberfastnachtszug 2022 getroffen hat...

» Köln. Lange gerungen hat der Vorstand der KG Jan von Werth mit der Frage, ob der Weiberfastnachtszug 2022 stattfinden kann. Die Rahmenbedingungen aus Coronaschutzauflagen und stark steigenden Inzidenzzahlen ließen der Gesellschaft jedoch keine andere Wahl, als den Zug auch 2022 abzusagen. Sowohl für das Spill an der Vringspooz als auch für den gesamten Zugweg bis zum Altermarkt und dann auch für den Altermarkt wäre ein Sicherheits- und Hygienekonzept zu stemmen gewesen, welches die Ressourcen der Gesellschaft gesprengt hätten. Zudem ist der Weiberfastnachszoch auch der erste Veedelszoch der Straßenkarnevalszeit und jede Unwägbarkeit bei der Umsetzung von Coronamaßnahmen wäre dem Reiter-Korps ungebremst auf die Füße gefallen. Das rechtliche und finanzielle Risiko sei für die KG nicht tragbar. «


Quelle: Kölner Wochenspiegel vom 5./6. November 2021

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