Veröffentlicht am: 11.07.2022 um 06:38 Uhr:

Gedanken: Vertrauen schaffen durch Transparenz?!

Am 7. Juli 2022 fand in Köln-Flittard der 29. Bürgerstammtisch - für Nachbarn im Veedel statt. In Zusammenarbeit mit dem CHEMPARK luden die Bürgervereine von Stammheim und Flittard zu einem Austausch von Informationen und Fragen und Antworten ein...

Die Einladung für den Bürgerstammtisch sah wie folgt aus:


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Leider fand der Stammtisch vollkommen ohne Vertreter des Chemparks statt.

Was war passiert? - Der Kölner Stadt-Anzeiger hatte wohl einen Artikel veröffentlicht, in dem es um die zukünftig geplanten und beantragten Grundwassermengen ging. Dieses Grundwasser plant der Chempark in den bestehenden Brunnen in der Stammheimer-/Flittarder-Rheinaue abzupumpen.

Vermutlich hat die Geschäftsleitung mit regem Widerspruch gerechnet und hat deshalb die Teilnahme Ihres Mitarbeiters untersagt.

Angesichts der Tatsache, dass fast niemand wegen des Artikels gekommen ist und schon gar nicht Protestlerinnen und Protestler, hätte nichts gegen eine Teilnahme gesprochen...

So aber bleibt ein, wie der Schwabe sagen würde: Geschmäckle.

Wenn man angeblich aufgrund des laufenden Verfahrens auf die Teilnahme verzichtet, könnte man leicht auf die Idee kommen, dass der Chempark etwas zu verbergen hat...

Wie beim Stammtisch, der ohne Chempark-Beteiligung trotzdem in gekürzter Form stattfand, auch gesagt wurde, haben es Unternehmen heutzutage nicht leicht. - Aber mit fehlender Transparenz schafft man auch kein Vertrauen. Und wenn man gar nicht erst zu einem Stammtisch erscheint, dann bewirkt man eher das Gegenteil von Vertrauen!

In Sachen Öffentlichkeitsarbeit war das gezeigte Verhalten eher ein Verlustpunkt.

Bleibt nur zu hoffen, dass die Bezirksregierung Köln bei der Entscheidung bzgl. der Mengen und der Laufzeit weise Entscheidungen trifft, angesichts des bevorstehenden Klimawandels und der damit verbundenen Trockenphasen...

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