Veröffentlicht am: 27.10.2016 um 15:21 Uhr:

Sport: Mentale Muskeln

Eine neue Studie zeigt, welche Rolle der Kopf bei unerwartet harten Läufen spielt...

» Sie sind in der zweiten Hälfte eines Wettkampfs, da fühlen sich ihre Beine plötzlich schwer an, die Lungen ächzen und die Pulsfrequenz schießt in den roten Bereich. Jeder kennt solche Attacken - aber nicht jeder reagiert gleich. Der eine gibt auf, der andere fühlt sich jetzt erst recht angespornt. Was unterscheidet die beiden? Cindra Kamphoff, Direktorin des Center for Sport und Performance Psychology an der Minnesota State University, hat Marathon Finisher zwischen 24 und 59 Jahren befragt und kam zu folgenden drei Mentalfaktoren, die die Aufgeber von den Durchhaltern unterscheiden:

1. Opferhaltung:
Die Aufgeber gaben sich negativen Gedanken hin wie: "Warum erreichen so viele Läufer ihre Ziele, nur ich nicht?" Oder: "Ich habe so hart trainiert - und jetzt das!"

2. Starre Ziele:
Die Durchhalter waren schneller bereit, ihre Wettkampfziele den veränderten Veraussetzungen anzupassen.

3. Zweifel:
Aufgeber vertrauten weniger darauf, dass ihr Training Erfolg zeigen wird.

Fazit:
Wer positiv, flexibel und optimistisch in einen Wettkampf geht, kommt besser durch. «


Quelle: Runner?s World - Dezember 2013

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