Foto-Glossar
Tiefpassfilter
Reduziert vor dem Sensor Moiré-Effekte. Da er auch die Schärfe verschlechtert, verzichten Hersteller zunehmend darauf. Das erhöht die Schärfe messbar, und die Gefahr von Moiré-Effekten sinkt mit steigender Auflösung.
Quelle: ColorFoto 03/2016
Die meisten Digitalkameras besitzen ein optisches Tiefpassfilter vor dem Bildsensor, das hohe Frequenzen filtert, um das Entstehen von Moiré-Artefakten zu vermeiden beziehungsweise zu verringern. Dabei wird das Bild leicht weichgezeichnet. In letzter Zeit verzichten immer mehr Hersteller auf das Tiefpassfilter, da Moirés mit steigender Sensorauflösung nicht mehr so häufig auftreten.
Quelle: fotoMagazin 09/2013
Dem Bildsensor vorgelagertes optisches Anti-Aliasing-Filter, das Farbverschiebungen und Moiré-Artefakte reduziert. Die Dicke und der Aufbau des Low-Pass-Filters bestimmt die Sperrfrequenz, bei der die Bildstörungen herausgefiltert werden.
Quelle: fotoMagazin Wissen 03/2008
Ein auch als Antialiasingfilter bezeichnetes Filter vor dem Sensor, das die Auflösung des vom Objektiv erzeugten Bildes auf das Maß begrenzt, das vom Sensor bewältigt werden kann. Ein solches Filter ist bei den meisten Sensoren nötig, weil jedes Sensorelement nur für eine Grundfarbe empfindlich ist, Farbkontraste also schlechter als Helligkeitskontraste aufgelöst werden. Ohne das Filter würden Farbartefakte (Moiré) entstehen. Nur der Foveon X3-Sensor benötigt kein Antialiasingfilter.
Quelle: fotoMagazin Wissen 09/2007