Veröffentlicht am: 07.08.2026 um 08:49 Uhr:
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Wissen: Von wem hat der Kaiserstuhl seinen Namen?
» Der Kaiserstuhl ist ein Mittelgebirge im äußersten Südwesten von Deutschland, zwischen Schwarzwald und Rhein gelegen. Die Namensherkunft ist ungeklärt. Eine weit verbreitete Vermutung: Er habe mit Otto III. zu tun. Der wurde 980 geboren und mit nur drei Jahren zum deutsch-römischen König gekrönt. Im Jahr 994 soll er nahe dem Ort Sasbach einen Gerichtstag abgehalten haben, woraufhin man das benachbarte Gebirge auf den Namen Königsstuhl taufte. Zwei Jahre später salbte der Papst den König zu Kaiser, die Region wurde entsprechend umbenannt. Höchste Erhebung des Kaiserstuhls ist der Totenkopf (556 Meter), dessen Name möglicherweise auf von Otto III. veranlasste Hinrichtungen zurückzuführen ist. Er wird oft als begabter und gebildeter junger Herrscher beschrieben. Er starb im Alter von 21 Jahren. Das kleine südbadische Gebirge ist heute eine beliebte Urlaubsregion, es umfasst 17 Naturschutzgebiete und hat ein warmes, sonniges Klima. Auch gedeihen hier gute Weine: Riesling sowie Grau- und Weißburgunder. «
Quelle: HÖRZU vom 17. Mai 2024