Veröffentlicht am: 14.01.2026 um 11:07 Uhr:
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Wissen: Seit wann gibt es eine Formel 1 auf dem Wasser?
» Bis zu 100 Stundenkilometer schnell fahren die Boote bei der Regattaserie SailGP, auch „Formel 1 auf dem Wasser“ genannt. Seit 2018 findet sie jährlich statt, seit 2023 auch mit deutscher Beteiligung. Alle Teams nutzen Katamarane des Typs F50. Das F steht für „Foil“ – einen Tragflügel, mit dem der Katamaran über dem Wasser fliegen kann. „Das Faszinierende liegt im Zusammenspiel aus seglerischem Können, Athletik, Natur mit Wind, Wellen, Strömung und dem Fliegen“, erklärt Nils Kaben im Gespräch mit HÖRZU. Er moderiert die Rennen gemeinsam mit Kristin Recke im ZDF.
Bei der SailGP treten zwölf Teams gegeneinander an. Eine Serie umfasst zwölf Veranstaltungen an zwölf Orten, darunter Dubai, Sydney und New York. Am 16. Und 17. August [2025] gab es erstmals ein SailGP-Rennen in Deutschland: vor Sassnitz auf Rügen. Zu dem Event der Serie gehörten sieben Rennen: sechs mit der gesamten Flotte und ein Finale mit den drei schnellsten Booten des Wochenendes.
„Den Vergleich mit der Formel 1 mag ich persönlich nicht so gerne“, sagt Nils Kaben. „Schließlich segeln die Teams und knattern nicht benzingetrieben um den Rennkurs. Die einzelnen Wettfahrten sind zudem mit rund 15 Minuten viel kürzer als auf Formel-1-Rennstrecken. Allerdings weckt die Bezeichnung passende Assoziationen: Es ist spektakulär, rasant, die besten Athleten sind am Start. Die Boote sind voll Hightech und das Beste, was es in der Regatta-Segelwelt gibt.“ «
Quelle: Nele-Marie Brüdgam in der HÖRZU vom 8. August 2025