Veröffentlicht am: 05.01.2026 um 19:05 Uhr:

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boot Düsseldorf: boot Düsseldorf 2026: Motorbootpremieren

Alle Motorbootpremieren im Überblick


Impression der boot 2025 | Foto: ctillmann / Messe Düsseldorf
» Daycruiser & Tender

3D Marine x Suzuki
Die französischen RIB- und Tender-Spezialisten 3D Marine zünden eine neue Stufe ihrer jahrelangen Kooperation mit Suzuki. Ihre TR Series umfasst fünf RIBs und einen Alu- und einen Carbon-Tender mit abgestimmten Suzuki-Außenbordern. Von knapp 3 Metern beim Sail Tender 280 bis zu 6,35 Metern beim Odyssey 635 reicht die RIB-Palette. Jedes Modell ist auf das jeweilige Einsatzgebiet abgestimmt, vom aufblasbaren Dinghy für die Heckgarage bis zu den seetüchtigen Universalbooten TR54, TR6 und Odyssey. Rümpfe mit tiefem Schwerpunkt und aus Aluminium machen die RIBs so stabil wie robust. Das breite Heck des TR6 bringt Ruhe vor Anker, perfekt für Angler und Taucher. Für diese Modelle sind die Suzuki DF70 oder DF100 vorgesehen. Die beiden Festrumpfmodelle, Reef Carbon und Reef Alu, sind so klein wie clever. Die Carbon-Version wiegt gerade mal 28 kg. Die Alu-Version steht locker 15 Jahre ruppige Nutzung durch, verspricht die Werft. Die Kooperation von 3D Marine x Suzuki trägt vielfältigste Früchte, alle sind gleichermaßen smart. 3D Tender, Halle 9/C40

Amare AMY 330e
Wie denkt man einen Tender konsequent futuristisch? Darauf hat die italienische Amare Group eine klare Antwort: AMY, eine Serie elektrischer Tender, die die innovativsten Bausteine addiert. Carbon-Elemente, Niedervolt-Batterien und Wireless-Steuerung egeben zusammen mit dem ovalen Flunder-Design eine Dinghy-Klasse sondergleichen. Das kleinste Modell, die AMY 330e, fährt mit dem Mitek-E-Motor geräusch- und emissionslos und dockt dank der umlaufenden Gangway problemlos am Mutterschiff an. In Marinas und besonders in naturgeschützten Zonen bewegt sich AMY 330e so dezent wie möglich. Hochtechnologie zum Schutze der Natur. Mit trittfestem Belag, abgeschlossenen Stauräumen in Bug und Heck und unter den Sitzbänken und gepolstertem Steuer-Sitz können fünf Personen plus Gepäck bequem übergesetzt werden. Der Mitek Revolve 20 bringt das 3,30 Meter lange und nur 290 kg schwere Boot auf maximal 21 Knoten. Für höchste Effizienz haben der Motor- und der Bootsbauer bei der AMY 330e eng zusammengearbeitet. Nachhaltigkeit im Luxusyacht-Segment beginnt beim Tender, bei der AMY 330e. Amare, Halle 9/E58

Evene Tenders Origin 57 + Origin 71 – Weltpremiere
Platz für mehr als 9 Passagiere, 42 mph Höchstgeschwindigkeit, Carbon und Eco-Kork als Materialien – dahinter würde man eine üppige Yacht erwarten. Aber Evene Tenders setzt diese Charakteristika für eine weitaus kleinere Gattung ein: für Dinghys. Ihre beiden Dinghys Origin 57 und Origin 71 sind allerdings auch als Begleitung für Superyachten ab 30 Meter Länge gedacht. Beide Modelle werden von Yanmar-Außenbordern angetrieben, das kleinere mit 195 PS, das größere mit 250 PS. Von der Technik bis zum Dekor sind der Werft individuelle Kunden-Wünsche Befehl. Ob es um spezielle Navigationsinstrumente, einen exklusiven Farbverlauf oder den eingestickten Yacht-Namen geht, alles wird maßgeschneidert. Evene Tenders wurde erst 2024 von der Williams Marine Group gegründet. Mit Evene Tenders hat man ein bestes Beispiel dafür, wie konsequente Spezialisierung zum Erfolg führt. Evene Tenders, Halle 5/D03

Highfield Boats: ADV9-Debüt
Die ADV9 ist eine innovative Neuinterpretation des leistungsstarken Crossover-Kajütboots und erreicht eine Geschwindigkeit von 50 Knoten und eine Reichweite von 300 Seemeilen. Dieses Boot bietet bis zu vier Kojen mit beheizter Kabine, Kombüse, Toilette und optionaler Camperhaube. Das Boot wurde speziell für Familienabenteuer, Charter- und gewerbliche Zwecke entwickelt und definiert die Vielseitigkeit auf See neu. Highfield Boats, Halle 9/C25

Interboat Intender 750
Tender sind in den Niederlanden ein weitverbreiteter Bootstyp. Wer sich in dem Feld etablieren will, muss schon etwas zu bieten haben. Die niederländische Werft Interboat hat ein überzeugendes Argument auf ihrer Seite. Ihr Intender 750 bietet weit mehr Raum als üblich. Möglich macht das die clevere Platzierung der Maschine unter Deck, die dem Passagierbereich des offenen 7,50-Meter-Boots keinen Platz nimmt. Der erhöhte Mittelsteuerstand steht dem Durchgang vom Bug mit seinen tiefen Sitzreihen zum Heck mit der breiten Sonnenliege nicht im Weg. Von hinten sieht der Tender wie eine große Yacht aus. Von der weit auskragenden Badeplattform tritt man links über eine Stufe auf Deck, oder man schwingt sich mittig auf die Sonnenliege. Wer längere Fahrten plant, kann eine Version mit Toilettenkabine im Bug wählen. Das knapp zwei Tonnen schwere Boot erreicht mit einem 110-PS-Motor 40 km/h. Neben dem Dieselmotor steht auch eine Hybrid- und eine Elektroversion zur Verfügung. Das Holzrad und die Scheuerkordel erinnern an die lange Tradition dieses Schiffstyps. Wie lebendig diese Tradition ist, zeigt der Interboat Intender 750. Interboat, Halle 4/D19

Lowlander 851 Speedster – Weltpremiere
Die junge niederländische Werft Lowlander macht dem Tender Beine. Ihre 851 Speedster hält sich als offenes 8,50-Meter-Boot mit erhöhter, mittiger Steuerkanzel, seitlichen Sitzbänken und bulligem Grundriss an die Tender-Charakteristika. Aber fahrtechnisch hat die 851 Speedster es faustdick hinter den Ohren. Mit ihrem speziellen Stufenrumpf und einem 430-PS-Motor von Volvo Penta kommt sie auf sagenhafte 53 Knoten Spitze. Voilà, ein Race-Tender! Das große achteckige Steuerrad mit drei Speichen macht in seinem exzentrischen Design eine klare Ansage: Hier geht es um Drama und Kitzel. Biedere Gebrauchs-Tender bauen andere. Eine Frischwasserdusche auf der Badeplattform und ein leistungsstarkes Soundsystem geben die Spaßrichtung für einen Ausflugstag vor. Aber das Tagesboot bringt mit Kühlschrank, Frischwassertank und einer Doppelkabine mit separater Toilette auch alle Qualitäten eines Weekenders mit. So jung wie mit der Lowlander 851 Speedster stand die Gattung Tender lange nicht mehr da. Lowlander Boats, Halle 4/A39

Nordkapp Enduro 830
Die norwegische Werft Nordkapp hat die 8,30-Meter-Klasse schon mit zwei Modellen durchgespielt, Coupé und Noblesse. Mit der Enduro bringt sie die Vorzüge der beiden Varianten zusammen: ein offenes Mittelkonsolenboot mit T-Top und Schlupfkajüte. „Schneid und Mumm“ zeichnen die Enduro laut Werftdesigner Espen Thorup aus. Aber Erholung und Genuss kommen genauso wenig zu kurz. Die Sitz- und Liegegruppen in Bug und Heck nutzen den Platz voll aus. Im Cockpit kann man zwischen einer Pantry oder einer Zweiersitzgruppe wählen. Die Kajüte erhält viel Licht durch die großen Fensterbänder im Rumpf. Vom erhöhten Steuerstand bringt man das Boot mit 500-PS-Motorisierung auf über 50 Knoten. Der grazile Rohrrahmen, auf dem das T-Top sitzt, und die geschwungene Bordkante mit dem gegenläufigen Fensterelement geben der Nordkapp Enduro 830 schon optisch eine einladende Leichtigkeit und Dynamik. Die Werft verspricht eine Enduro mit SUV-Feeling – ein Spagat, der ihr beeindruckend gelungen ist. Frydenbo Boats, Halle 4/D04

Ranieri Cayman 50.0 Hard Top – Deutschlandpremiere
Das Familienunternehmen Ranieri baut seit den 60er-Jahren Boote an seinem Standort in Soverato/Kalabrien. 2014 starteten sie ihre RIB-Linie. Mittlerweile umfasst diese Cayman-Linie 15 RIBs, vom Tender mit 3,65 Metern bis zum Luxus-RIB mit 14,90 Metern. Dieses Cayman 50.0 Hard Top wirkt leicht, luftig und unkompliziert, ist aber mit einer Vielzahl an aufwändigen Details versehen. 16 Personen können sich auf die zwei Sitz- und Liegegruppen in Bug und Heck verteilen. Ausfahrbare Badeleiter, Dusche und hydraulisch versenkbarer Tisch machen das Cockpit zur Badeplattform. Teakimitat als Bodenbelag und Lederimitat als Relingsbezug schmeicheln Füßen und Händen. Unter Deck werden die Bugkabine mit Seiten- und Oberfenstern und die Heckkabine durch ein Bad mit Dusche und eine Küche mit Kühlschrank und Warmwasser-Boiler komplettiert. Das Doppelbett in der Bugkabine lässt sich zum Salon mit Tisch transformieren. Das 10-Tonnen-RIB wird von einem Außenborder-Quartett mit 2.000 PS angetrieben. Damit dürfte der Steuerstand zu den beliebtesten Plätzen an Bord gehören. Ranieri Group, Halle 9/C60

Roto Nautica Hydra 460 – Weltpremiere
Die slowenische Werft Roto Nautica hat ein unbestreitbares Alleinstellungsmerkmal. Ihre Boote werden im Rotationsverfahren aus Polyethylen hergestellt. Das Material ist nicht nur robust und pflegeleicht, der Rumpf bedarf auch keines Gelcoats und keines Antifoulings. Die Hydra 460 platziert sich zwischen der Hydra 450 und der Hydra 530. Vom kleineren Modell übernimmt sie die asymmetrische Anordnung der Steuerkonsole auf der rechten Seite. Beim großen Modell entlehnt sie das Sitzgruppen-Layout in Bug und Heck, wodurch sie sehr ausgewachsen wirkt. Die Linienführung des Rumpfes wurde begradigt. Aber entscheidender als die offensichtlichen Neuerungen sind die kleinen Detailverbesserungen. Der Fahrersitz wurde neu designt und die Armaturen großzügiger gestaltet. Tank und Batterie sind weiter auseinander platziert, was mehr Sicherheit und bessere Balance für das Boot bringt. Die Stauboxen lassen sich besser verschließen. Im Bootssektor mag das Rotationsverfahren ungewöhnlich sein, aber Roto Nautica verfügt über 50 Jahre Erfahrung mit dieser Technik aus anderen Bereichen. Sie auf Boote anzuwenden, war angesichts der Hydra-Modelle mehr als überfällig. Roto, Halle 3/B91-B92

SACS Tecnorib Pirelli 47 – Deutschlandpremiere
Was kommt dabei heraus, wenn ein führender Reifenhersteller und ein RIB-Spezialist kollaborieren? Ein RIB der Luxusklasse, das so weit vom Begriff Schlauchboot entfernt ist wie nur denkbar. Das Maxi-RIB Pirelli 47 erscheint zum 20-jährigen Bestehen der Partnerschaft von Pirelli und SACS Tecnorib. Das zweitgrößte Pirelli-RIB streckt sich schnittig über 14,75 Meter. Die stromlinienförmigen Schläuche liegen oberhalb der Wasserlinie. So müssen sie kein Wasser verdrängen, stabilisieren aber in Kurven und bei unruhiger See. An der Badeplattform hängen drei Außenborder mit einer Gesamtleistung von 1.275 PS. Der dreisitzige Steuerstand und die variable Sitzzone im Cockpit werden von einem Hardtop mit rasant geneigter Frontscheibe überspannt. In der Closed Version verschließen Fensterelemente die Seiten bündig zwischen Frontscheibe und T-Träger. Im Cockpit sind von Sonnenliege bis Esstischgruppe vier verschiedene Layouts vorgeplant. Ein Bad mit Stehhöhe ist in der Kabine der Pirelli 47 eingeschlossen. Ein schöneres Geschenk als mit diesem RIB hätten sich Pirelli und SACS Tecnorib zu ihrem 20ten nicht machen können. SACS Tecnorib, Halle 5/E22

SeaStorm 13S
Was spricht gegen Polyethylen-Rümpfe aus der Rotationspresse? Bei kleinen Booten gar nichts. Sie sind stabil, langlebig, pflegeleicht und umweltschonend. Und attraktiv, wenn man sich die Modelle der norwegischen Werft SeaStorm ansieht. Die vier Meter lange SeaStorm 13S ist das vierte Modell der Werft. Das Boot strahlt die gleiche bunte und vitale Popart-Ästhetik aus wie ihre Geschwister. Das breite Farbangebot von Rot über Gelb bis Grün spricht Bände. Die SeaStorm 13S ist praktisch – und macht Spaß. Die dynamischen Rumpflinien werden offensiv ins Design einbezogen. Der flache und leichte Stufenrumpf macht höhere Geschwindigkeiten mit geringerer Motorisierung und geringerem Verbrauch möglich. Mercury-Außenborder von 20 PS bis 60 PS sind vorgesehen. Polyethylen-Boote sind zu 100 Prozent recyclebar. Aber bei einer Lebensspanne von ca. 50 Jahren und extremer Robustheit dürfte das nur ein Nebenaspekt sein bei der Entscheidung für das fröhliche Tagesboot SeaStorm 13S. SeaStorm, Halle 9/E41

Voog Tender 8
Tender sind die Haus- und Hofboote in den Niederlanden. Die Werft Voog blickt von weit außerhalb, von Estland, auf diesen Bootstyp. Der Abstand schafft Klarheit: Es braucht einen leistungsstarken Tender mit minimalem Verbrauch. Besonderes Augenmerk wurde deshalb auf den flachen, aber trotzdem stabil im Wasser liegenden Rumpf mit nur 50 Zentimeter Tiefgang gelegt. Neben der Außenbordervariante mit 140 PS kann auch ein Hybridmotor gewählt werden. Der Außenborder verschwindet unter einem Gehäuse, das leichten Zugang ermöglicht und die Motorgeräusche dämmt. Der 7,80 Meter lange Tender beschleunigt bis auf 32 Knoten. Die große V-Liege im Bug kann mit einer ausfahrbaren Verlängerung des T-Tops überdacht werden. Der Steuerbord platzierte Steuerstand ermöglicht einen bequemen, mittigen Durchgang zur Bugsektion. Die Linienführung ist besonders klar und minimalistisch gehalten. Effizienz und Komfort gehen bei dem Voog Tender 8 eine neue Ästhetik ein, die der Tender-Gattung frischen Schwung gibt. Gemeinschaftsstand Estland, Halle 9/E41

Wellcraft 28 T-Top / Explorer – Weltpremiere
Wellcraft hat einen Rumpf für Powerfahrten über 50 Knoten entwickelt. Solch ein Trumpf will möglichst breit ausgespielt werden. Die Wellcraft 28 kommt in drei Aufbau-Varianten, als Speedster, T-Top oder geschlossener Explorer. Zu jeder kann man zwischen vier verschiedenen Cockpit-Layouts wählen. Sonnenliege, Angelplattform oder Lounge, das Cockpit bedient die unterschiedlichen Ansprüche an einen 8,50-Meter-Allrounder. Deck und Interieur sind dagegen konsequent auf Sicherheit bei hohen Geschwindigkeiten ausgerichtet. Hohe Reling, Griffleisten und feste Sitze in Fahrtrichtung garantieren ungetrübte Freude an sportlichem Fahren. Die offenen Versionen bieten zwei Schlafplätze, die Explorer-Version sogar vier. Die außerordentlichen Fahreigenschaften der Wellcraft 28 wurden durch die Zusammenarbeit mit Navia, dem finnischen Spezialisten für Stufenrümpfe, möglich. Die Boote beschleunigen zügiger, liegen ruhiger in der See und halten ihr Deck trocken. Die Wellcraft 28 ist in allen drei Versionen ein Miami-Vice-Flitzer, an dem Familien Spaß haben. Wellcraft, Halle 4/B41

Zodiac X9CC – Messepremiere
Zodiac sind eine Instanz im RIB-Segment, vom Tender bis zur großen XXC-Linie.

Auf die erfolgreiche 10-Meter-Version X10CC folgt jetzt die kompaktere Alternative X9CC. Bis zu 15 Personen können auf 8,<60 Metern Länge die Vorteile eines RIBs aus festem Rumpf mit Gummischläuchen genießen: schnell, wendig, sicher und stabil. Die überdachte Mittelkonsole ist nach vorne mit Windschutzscheibe samt Scheibenwischer geschützt. Rechts ist der Steuerstand mit zwei Sitzen angeordnet, links geht es in die Doppelkabine mit Oberfenstern und separatem Bad hinab. Die Sonnenbereiche in Bug und Heck können von Sitzgruppe mit Tisch zur Liegewiese umgebaut werden. Im Heck ist eine Handdusche installiert, im Bug eine elektrische Ankerwinsch. Einstiegsstufe und Handlauf machen das Bewegen an Deck sicher und einfach. Die zweimal 250 PS aus einem Außenborder-Duo werden aus einem 620-Liter-Tank ausreichend für lange Tagesausflüge versorgt. Von Weiß bis Military-Grau sind diverse Lackierungen wählbar. Für welchen Stil man sich auch entscheidet, man bekommt mit der X9CC immer sprichwörtliche Zodiac-Qualität. Zodiac, Halle 9/C42


Familien-Motoryachten

Apreamare Gozzo 48 Cabin – Deutschlandpremiere
Evolution kann so viel beeindruckender sein als eine Revolution. Die italienische Werft Apreamare baut Schiffe, die so von traditioneller Eleganz durchdrungen sind, als habe man sie geerbt wie eine goldene Uhr. Dabei stehen Form, Materialien und Motorisierung in ausgewogener Balance. Apreamares zweitgrößtes Modell, die Gozzo 48 Cabin, setzt die Design-Linie mit dem dunklen Rumpf und abgesetztem Zierstreifen fort. Der Rundumlauf an Deck mit hoher Reling kombiniert klassischen Look und Sicherheit. Das Deckshaus bringt mit dem geschwungenen Fensterband moderne Schnittigkeit dazu. Dem entspricht der Steuerstand mit Joystick-Steuerung und Doppel-Display. Der Salon mit Pantry und die drei Kabinen mit zwei Bädern folgen einem Stil, dem seriöse Qualität über alles geht. Mit zwei IPS-700-Motoren von Volvo Penta kommt die Gozzo 48 Cabin auf 31 Knoten Spitze, die Reisegeschwindigkeit liegt bei 25 Knoten. Der tiefe V-Rumpf sorgt für Stabilität und sicheres Handling. Mediterrane Yachtkultur schreibt sich Apreamare auf die Fahne. Das müssen sie nicht extra betonen. Apreamare, Halle 5/C43

Axopar 38 XC Cross Cabin – Weltpremiere
Im Bereich Adventure Boating macht den Finnen von Axopar niemand etwas vor. Ihre Axopar 37 hat sich zu einem Dauerbrenner entwickelt. Der Nachfolger soll aber nicht nur in Details modernisiert werden, sondern gleich eine neue Linie bei Axopar einläuten. Die Axopar 38 XC Cross Cabin setzt auf zwei Schwerpunkte: Performance und modulare Bauweise. Der zweistufige „Sharp Entry“-Rumpf sorgt dafür, dass das 12-Meter-Schiff auch unter widrigsten Bedingungen nicht aus der Spur gerät. Unter optimalen Bedingungen kommt es mit zweimal 350-PS-Außenbordern auf 45 Knoten Spitze. Damit der Komfort stimmt, können die Kunden sich ihr Modell modular zusammenstellen. Soll die Axopar 38 XC Cross Cabin als Tagesboot, Weekender inklusive Übernachtungen, Adventure-Yacht eingesetzt werden? Das Optionspaket reicht von elektrischen Heckfenstern über eine separate Dusche und eine Salon-Bar bis zur intensivierten Geräuschdämmung. Wie man auch wählt, für alle Versionen gilt: Der Durchgang zum Bug ist breiter, das Steuerhaus geräumiger und die Kabinen haben mehr Stehhöhe als beim Vorgänger Axopar 37. Auf die Axopar 38 XC Cross Cabin werden die Modelle Sun Top, Cross Top und CCX folgen. Spätestens dann sollten sich die modularen Möglichkeiten so vervielfacht haben, dass jeder sein Traummodell zusammenstellen kann. Axopar, Halle 4/B59

Greenline 42
Die slowenische Werft Greenline setzt sich für eine Designsprache, aber unterschiedliche Antriebsarten ein. Ihre Modelle von der kleinsten 39 bis zur 58 Fly variieren die klassische Motorboot-Linie mit hohem Vordeck, gestuft abschwingender Seitenlinie und tiefem, überdachtem Heck. So wiedererkannbar sie im Design auftreten, so flexibel sind sie bei der Motorisierung. Die meisten ihrer Modelle kann man mit Hybrid-, Diesel- oder Elektromotor bekommen. Die neue Greenline 42 ist das drittkleinste der Neuner-Reihe – und das entschiedenste. Bei der 14-Meter-Yacht hat Greenline die Qualitäten der Schwesterschiffe konsequent zugespitzt. Zehn Solarpaneele auf dem Dach bringen mit 4,3 kW genug Leistung, um alle stromverbrauchenden Geräte an Bord zu versorgen. Keine Maschine muss vor Anker laufen. Das Mobiliar im Cockpit kann komplett entfernt und die Heckbordwand heruntergeklappt werden, sodass sich der Essbereich zur Badeplattform wandelt. Die Lounge auf dem Vordeck wurde von der großen Schwester Greenline 58 übernommen. Diesen Sinn fürs Große spürt man auf dem ganzen Schiff. Greenline, Halle 1/B17

Elling E4 – Weltpremiere
Die E-Serie der holländischen Werft Elling beeindruckt mit ihrem klassischen Design. Mittlerweile bei der E6 angekommen, stehen die E3 und E4 weiterhin hoch im Kurs. Die E4 hat nach 25 Jahren ein dezentes, aber wirkungsvolles Facelift bekommen. Hauptaugenmerk galt dem Steuerhaus. In Anlehnung an die E6 wurde der Bügel für die Radarschüssel überarbeitet. Er schwingt sich elegant aus dem Dach des Steuerhauses heraus. Der Klappmechanismus des Bügels sitzt so außerhalb des Hauses. Das Heckfenster kann deshalb breiter, das Cockpit geräumiger ausfallen als bei den alten Modellen. Bei heruntergeklapptem Radarbügel verringert sich die Durchfahrtshöhe der Elling 4 bedeutend. Solch ein Detail zeigt, wie sehr die Werft Wert auf unbegrenzte Einsatzmöglichkeiten ihrer Schiffe legt. Der CE-zertifizierte Rumpf ist nicht aus GFK, sondern aus Kevlar gefertigt und damit so robust wie ein Rettungsboot. Mit einer Motorisierung von 180 PS bis 600 PS eignet sich die E4 für Binnengewässer genauso wie für das offene Meer. Und wenn sie ihren Radarbügel herunterklappt, steht ihr keine Brücke vom IJsselmeer bis zum Mittelmeer im Wege. Elling, Halle 1/B18

Marcopolo MP10/MP12 – Weltpremiere
Die italienische Neugründung Marcopolo gibt sich den Zusatz „Adventure Yachts“. In diesem Gerne will sie sich gleich mit ihren ersten beiden Modellen nach vorne setzen. Die zehn und zwölf Meter langen Yachten übernehmen Military-Ästhetik, wo sie dem zivilen Freizeitvergnügen nutzt. Vom negativen Frontfenster blickt man auf eine breite Bugsektion wie bei einem Landungsboot, die mehr Raum für den Loungebereich schafft. Bei der MP12 kann man die Seiten des Cockpits herunterklappen, sodass sich eine weite Liege- und Badeplattform öffnet. Die Marcopolo-Modelle werden ausschließlich, ganz dem allgemeinen Trend entsprechend, mit Außenbordern bestückt. Ihre Abenteuer-Aura wird durch italienische Eleganz in den Details aufgewertet. Die Werft verspricht innovative Experimente mit hochwertigen Materialien und große Wandelbarkeit, um jedem Nutzungsanspruch gerecht zu werden. Beide Modelle gibt es als geschlossenen Cruiser oder offen, sodass sie für Reviere weltweit geeignet sind. Auf der boot Düsseldorf feiern beide Adventure Yachts Weltpremiere. Marco Polo Adventure Yachts, Halle 4/B60

Nord Star 49+ – Weltpremiere
Im Norden braucht man kein Bling-Bling, sondern Solidität. Die finnische Werft Nord Star ist eine Autorität auf diesem Gebiet. Ihre Flotte setzt auf das, was sich seit Generationen bewährt hat: rundum begehbares Deck mit hoher Reling, Pilothouse mit negativer Fensterfront, drei Türen, zwei seitlich vorne und eine zum Heck. Dadurch ist das schützende Steuerhaus von jeder Decksposition aus jederzeit mit wenigen Schritten erreichbar. Die 15,5 Meter lange Nord Star 49+ bietet diverse Aufenthaltszonen von der Flybridge mit L-Sofa und Küchenzeile über die Liege- und Essbereiche auf Vor- und Achterdeck bis zu den drei Kabinen unter Deck. Die mittige Eignerkabine und die Bugkabine haben separate Bäder. Die Eignerkabine breitet sich auf herrschaftlichen 12 Quadratmetern aus. Mit der Volvo-Penta-Maximalmotorisierung von 1.200 PS zieht die Yacht mit den patentierten Nord-Star-Chimes am Rumpf auf 37 Knoten. Die Nord Star 49+ zeigt, dass sich auch im Offshore-Einsatz Luxus und Robustheit bestens vertragen können. Linex Boat, Halle 1/B51

Saxdor Yachts Saxdor 460 GTC – Weltpremiere
Saxdor steigt mit seinem größten Modell in die Premium-Liga ein. Die 460 GTC greift das offensive, charakteristische Design der 400er-Linie auf. Eine trutzig-schnittige Front mit hohem Bord und vorgezogener Dachkante über schräger Scheibe öffnet sich zu einem sehr luftigen Heckbereich. Die bodentiefe Verglasung des Salons hinter dem Steuerstand, die Dachfenster und die herabklappbaren Seitenbordwände schaffen weiträumige Sommerhausatmophäre. Die Glaswand vor der Außenborderplattform bestärkt diesen Eindruck. Die Sitzgruppe im Bug ist durch die hohen Bordwände geschützt. Durch verschwenderisch dimensionierte Oberlichter fällt Tageslicht unter Deck. 1.200 PS aus einem Außenborder-Trio geben der Premiumyacht mächtig Schub. Saxdor Yachts betreten mit ihrem neuen Flaggschiff erstmals den Premium-Markt. Ein Wagnis, das sie offensiv angehen.

Saxdor, Halle 1/B71


Elektroboote

ESEA F800
ESEA will das Feld der Elektroboote von der Genießer-Seite aufrollen. Ihre F800 ist ein eleganter Cruiser für den vornehmen Auftritt. Das Acht-Meter-Boot ruft klassisches Riviera-Flair auf. Es gleitet, statt zu rennen. Voll zur Geltung kommt es bei 6 Knoten Reisegeschwindigkeit. Bei dem Tempo sind sagenhafte 120 Seemeilen am Stück möglich. Eine Nachtfahrt von Kroatien nach Italien gefällig? Der Pod-Antrieb von ePropulsion mit 20 kW lässt 14 Knoten Spitze zu. Die ESEA F800 ist kein rasendes Commuter-Boot, sondern ein Verweil-Boot. Das zeigen die Details: stufenloses Deck, versenkbare Klampen, zwei Biminis, Bugbereich von Lounge zu Sonnenliege wandelbar. Sogar eine Toilette ist auf dem offenen Boot untergebracht. Die niederländisch-schwedische Werft spricht bei ihrem ersten Modell von einer Skulptur im Geiste von Superyachten. Auf der boot Düsseldorf ist die Weltpremiere für diese erste Bonsai-Superyacht. ESEA Boats, Halle 4/E04

Vessev VS-9 Skye
Im kommerziellen Einsatz getestet, kommt der elektrische Foil-Katamaran VS-9 jetzt auf den privaten Freizeitmarkt. Im Heimatland Neuseeland ist der neun Meter lange Kat bereits als Passagierschiff in Betrieb. Die Praxis hat gezeigt, dass er drei bis fünf Mal effizienter fährt als ein vergleichbares Verdrängermodell. Wellen bis zu ein Meter Höhe tangieren den VS-9 auf den Foils nicht. Der firmenintern entwickelte Pod-Antrieb VS-Drive mit 65 kW pendelt sich bei einer Reisegeschwindigkeit von 25 Knoten ein und bringt 30 Knoten Spitze. 50 Seemeilen Reichweite sind mit der 110-kWh-Batterie möglich. In der Freizeitvariante als VS-9 Skye verzichtet der Kat auf die geschlossene Kabine zugunsten eines offenen T-Tops mit drei Aufenthaltszonen an Deck. Willkommen, Sommerfrische! Das Fahren auf den Foils bedarf keiner Schulung, man fliegt schon beim ersten Törn, verspricht die Werft. Und wenn man anlanden möchte? Dann fährt man die Foils einfach komplett ein. Down Under scheinen die Entwickler wirklich an alles gedacht zu haben. Vessev, Halle 4/D02


Luxusyachten

Astondoa 577 Coupe – Weltpremiere
Die spanische Werft Astondoa baut in vierter Generation Luxusyachten nach Individualwünschen. Ihr exklusives Portfolio ist auf fünf Sektionen aufgeteilt. In der sportlichsten, der Coupe-Sektion, präsentieren sie mit der 577 Coupe ein Modell mit halbgeschlossenem Deckshaus. Mit negativem Steven und über die ganze Breite reichender Frontscheibe stellt sich die 577 Coupe selbstbewusst dem Meer. Zum Heck läuft sie in Sommerfrische-Laune über das offene Cockpit bis zur Badeplattform luxuriös aus. Beide Bordwände lassen sich herunterklappen und erweitern das Heck zu einem großräumigen Beach Club. Das 15,85-Meter-Schiff wird von 800 PS angetrieben. Leistung ist ein Teil des Luxus, für den Astondoa steht. Die ausschweifenden Fensterbänder im Rumpf sind ein Design-Merkmal der Werft. Bei der 577 Coupe geben sie Licht auf die hochwertigen Materialien in den zwei Kabinen: Leder, Marmor, Edelhölzer. Mit den Carbon- und Aluminiumelementen des Rumpfes ergibt sich so ein Materialmix, der unmissverständlich sagt: Die Astondoa 577 Coupe ist Spitzenklasse. Astilleros Astondoa, Halle 6/A77

Azimut Fly 82 – Deutschlandpremiere
Azimut beherrscht das Design für Yachten über 40 Meter. Die knapp 25 Meter ihrer Fly 82 nutzt die italienische Werft, um ihre Kompetenzen locker auszuspielen. Die Fly 82 ist ein Luxusapartment mit dynamischem Bewegungsdrang. Trotz ihrer Größe ist die Silhouette rasant kantig mit einer Flybridge, die mit ihrem T-Top wie ein Ausguck wirkt. Ist man aber an Bord, zählen nur noch die Lounge-Qualitäten. Die Yacht hält alles, was man von einer Sommerresidenz auf oder am Meer erwartet. Der Salon mit bodentiefen Fenstern ermöglicht mondänes Tages- und Abendleben. Im überdachten Cockpit mit Wetbar und Essbereich lebt man sich leger aus. Die Heckklappe zwischen Badeplattform und Cockpit kann mit dem patentierten Deck2Deck-System auf Cockpithöhe heraufgefahren werden, sodass eine geräumige Balkonterrasse entsteht. Die größte Motorisierung mit drei Volvo Penta IPS 1350 mit jeweils 1,000 PS bringt die 63 Tonnen schwere Yacht auf 32 Knoten. Die Azimut Fly 82 ist ein Ereignis, so durchdesignt wie exklusiv. Azimut, Halle 6/D58

De Antonio D60 – Deutschlandpremiere
De Antonio haben schon immer als selbstbewusste Visionäre beeindruckt. Jetzt gehen sie dahin, wo man Luxus in Großbuchstaben schreibt. Die spanische Werft bleibt ihrer rabiat dynamischen Formensprache treu. Auch die D60 tritt als strenger Keil mit schwarzen Horizontalstreifen auf, streckt sich dabei aber in opulenter Eleganz. Die Außenborder sind wie bei allen De-Antonio-Modellen unter der Sonnenliege versteckt. So addieren sich die Vorteile von Innen- und Außenborder: geringerer Geräuschpegel, leichtere Zugänglichkeit, variable Motorisierung und ungehinderter Zugang zur Badeplattform. Mit 2.400 PS aus vier Motoren kommt das 21-Tonnen-Schiff auf 45 Knoten, 300 Seemeilen Reichweite sind bei moderater Fahrt möglich. Am Heck zeigt sich die D60 als Transformer-Wunder. Eine Dinghy-Garage lässt sich hydraulisch aufklappen und die Badeplattform auf Wasserlinie absenken. Genauso wandelbar zeigt sich der großzügig verglaste Salon. Öffnet man Fenster, Schiebetüren und Dachluke, lässt er dem schönen Wetter vornehm den Vortritt. Das passt zu einer Yacht, die mit jeder Laminatfaser Gentleman-Avantgarde ausstrahlt. De Antonio Yachts, Halle 5/B20

Pearl Yachts Pearl 63 – Deutschlandpremiere
Bei Pearl Yachts denkt man groß. Die Modell-Palette der britischen Werft fängt bei 18,5 Metern an und endet bei 29 Metern. Die „Kleine“ entsteht dabei im gleichen Geist wie die großen Brüder. Zurecht war die Pearl 62 der Bestseller. Sie wird jetzt abgelöst von der Pearl 63. Geich geblieben ist das imposante Profil mit der sich im Zickzack aufschwingenden Designlinie von Heck zu Bug und zurück zum Hardtop der Flybridge. Die Pearl 63 sieht so rasant wie souverän aus. Das überdachte Cockpit mit Sofazeile erweitert sich durch die herabklappbaren Seitenbordwände zur Sonnenterrasse. Der Salon hinter dem doppelsitzigen Steuerstand hat Platz für eine L-förmige Küche mit Bartresen, Essplatz und Loungebereich. Die Eignerkabine mittschiffs und die Bugkabine erstrecken sich in lichtdurchfluteter Opulenz über die gesamte Rumpfbreite. Von Metallic-Look bis Edelpastell sind drei verschiedene Interieurdesigns im Angebot. Bis zu neun Schlafplätze lassen sich einrichten. Mit 1.350 PS aus zwei Volvo-Penta-Motoren mit Joystick-Steuerung kommt die Pearl 63 auf 33 Knoten Spitze. Aber am besten genießen kann man dieses Edelapartment, wenn es mit herabgesenkter Badeplattform vor Anker liegt. Pearl Yachts, Halle 6/A22

Solaris Power 70 – Weltpremiere
Länge läuft, und Länge ermöglicht Luxus. Das beweist die italienische Werft Solaris Power mit ihrem größten Modell Solaris Power 70. Auf 21 Metern und zwei Deckebenen spielen sie bei dem Flybridge-Modell die großzügigen Möglichkeiten aus. Von der Badeplattform über das Cockpit bis zur 40 qm großen Flybridge atmet alles Weite und Komfort. Die Gangway zum Bug misst bequeme 70 cm. Steuerbord lässt sich zusätzlich ein Balkon ausklappen. Im Bug, im Cockpit und auf der überdachten Flybridge sind Liege- und Essbereiche für jeweils maximal acht Personen angelegt. Der Rumpf ist so designt, dass keine zusätzlichen Stabilisatoren nötig sind, weder auf Fahrt noch vor Anker. Die Abstimmung mit den Volvo-Penta-Motoren führt zu einer Effizienz, die bis zu 600 sm Reichweite bringt. Salon und Kabinen sind in hellen, dezenten Cremefarben gehalten und großzügig durchfenstert. Die Heckgarage bietet Platz für ein längs geparktes Dinghy bis vier Meter Länge. Besonders beim Blick über das Heck mit den drei Stufen von Badeplattform zu Cockpit und in die Tiefe des Salons fällt auf: Auf dieser Yacht kann man defilieren. Solaris, Halle 6/A42

Weltpremiere: Die Manhattan 56 von Sunseeker - Ein neues Kapitel für die Manhattan-Reihe
Obwohl nur wenige Details bekannt sind, stellt die neue Manhattan 56 den nächsten Schritt in einer Reihe dar, die die Identität von Sunseeker in den 1980er Jahren geprägt hat. Das Modell der nächsten Generation knüpft an das Erbe der Manhattan 55 an, die für ihren Stil, ihre Geräumigkeit und ihr auf den Eigner ausgerichtetes Layout bekannt ist. Sunseeker produzierte 103 Einheiten der 55, und die neue 56 ist als moderne Interpretation dieses Erfolgs positioniert. Sunseeker, Halle 6/B61


Weekender

Nimbus 12er Serie – Weltpremiere
Nimbus steht seit einem halben Jahrhundert für den diskreten Charme der Funktionalität unter härtesten Bedingungen. Die schwedische Werft baut Boote, die im skandinavischen Norden ganzjährig eine Topform abgeben. Auch unterhalb ihrer Coupé-Cruiser-Linien hat Nimbus schon immer mit ihren Tendern, Commutern und Weekendern überzeugt. Mit der Serie 12 modernisieren sie die Serie 11 ästhetisch und funktional. Unverändert bleibt das Grundkonzept: Walkaround-Boote mit zweistufigem Hochleistungsrumpf, der problemlos bis 45 Knoten ermöglicht. Die Neuerungen stecken im Detail. Alle drei Modelle – Tender, Commuter, Weekender – bekommen neu geformte Steuersitze, eine erweiterte Heckplattform und aufgewertetes Design. Die Mercury-Außenborder sind mit Mercury-Joystick-Control versehen, die Innenborder von Volvo Penta mit Docking-System per Joystick. Beim Tender sind in das verlängerte T-Top Solarpaneele integriert. Die Überarbeitung von Sitzgruppe und Galley sorgt beim Commuter für noch mehr Komfort in allen Jahreszeiten. Schwedisches Design ist sprichwörtlich – auch dank Nimbus. Nimbus, Halle 4/A56-A62

Yamarin Cabin – Weltpremiere
Die Bootsmarke von Yamaha hat sich besonders mit Bowridern einen Namen gemacht. Jetzt folgt ihrem ersten Cabin-Modell von 2018 ein zweites, das gleich die Flaggschiff-Position im Sortiment übernimmt. Kam die Yamarin Cross 60 Cabin noch sehr zwischen Arbeits- und Angelschiff daher, ruft die Yamarin Cabin eleganten Müßiggang auf. Mit fließenden Linien, in Weiß und luftig durchfenstert holt sie das Maximum aus dem Sommer, egal ob in südlichen oder nordischen Gewässern. Die geschlossene Kajüte ist so radikal durchfenstert, dass bei der Yamarin Cabin offenes Bowrider-Erlebnis aufkommt. Bei Schlechtwetter ein zusätzliches Verdeck aufziehen zu müssen wie beim Bowrider Yamarin 80 DC, entfällt. Die Navigations-Instrumente sind auf modernstem Stand. Auf den 16-Zoll-Displays von Yamarin Q smart hat man Kartenplotter, Wettervorhersage und Bootsdaten intuitiv abrufbereit und ist jederzeit mit der Yamarin-App verbunden. Das Außenborderdoppel von Yamaha treibt das 10,40 Meter lange Schiff mit 700 PS an. Das sind für Yamarin neue Topdaten, die Yamarin Cabin ist wahrlich ein Flaggschiff. Yamarin, Halle 4/A23


Super-Boats

Cranchi Yachts A32 Luxury Tender – Deutschlandpremiere
Man kann sich über Begriffe streiten, aber was Cranchi unter „Tender“ herausbringt, hat mit einem Beiboot rein gar nichts gemeinsam. Die „Luxury Tender“ der italienischen Edelschmiede sind vollwertige Motoryachten. Ihre A32 ist die kleinere Version der großen A46. Beide sind offen oder mit Hard Top zu bekommen. Die 10 Meter lange A32 verfügt über eine Kabine mit separatem Bad, Induktionsherd, Kühlschränken in Cockpit und unter Deck, Marmor- und Eichenverkleidung. Die große Badeplattform mit Dusche wird durch herabklappbare Seitenwände noch geräumiger. Sofa- und Liegezone verbinden sich im Heck zu einer reinen Polsterwiese. Die 700 PS aus Volvo-Penta-Motoren bringen den Rumpf mit optionalen Seakeeper-Gyrostabilisatoren elegant druckvoll auf Touren. Die Cranchi A32 ist für Schönwetterregionen gemacht. Mit dem Fokus hat die Werft das Deckslayout optimal auf Komfort und Flexibilität unter freiem Himmel designt. Luxury trifft es weitaus besser als Tender. Cranchi, Halle 6/A05-A21

Invictus Yacht Invictus TT460 Shell Edition
Die TT460 aus der Premium Collection von Invictus ist ein Walkaround-Renner mit Runabout-Flair. Besonders in einer der zahlreichen Metallic-Lackierungen ruft die 14,3-Meter-Yacht mit Hard-Top und Mittelkonsole den legendären Riviera-Geist auf. Dabei geht – wie bei allen Modellen der italienischen Werft – Understatement vor protzigem Show-off. Die „Shell Edition“ von Designer Fabio Rotella macht die TT460 noch edler. Natürliche Materialien, organische Linien, elegante Harmonie treffen auf dezent integrierte Technik. Wie sehr Ästhetik und Technik Hand in Hand gehen, zeigt die Innenverkleidung unter Deck. Die recyclebaren, unsinkbaren Auftriebs-Materialien in Wabenform hinter Holzfurnier wiegen 20 Prozent weniger als übliche Verkleidungen und machen die Yacht mit ihren 1.246 PS effizienter. Besonderes Augenmerk legte Rotella auf die Lichtführung, die auf den sandfarbenen Grundton der Einrichtung abgestimmt ist. Details wie die Diamantquader-gesteppten Polster lassen keinen Zweifel, bei der Invictus TT460 Shell Edition gilt: Sophistication first. Invictus Yacht, Halle 5/C20

Maxim Yachts Max 44 R – Deutschlandpremiere
Die spanische Werft Maxim erweitert ihre Palette mit der Max 44 R auf drei Modelle. Dreimal radikale Sportlichkeit bei luxuriösem Komfort. Die neue ist mit 13,4 Metern die größte. 1.350 PS aus drei Yamaha-Außenbordern bringen sie auf 60 Knoten Spitze. Das sieht man dem windschnittigen Design mit dem weit nach hinten gezogenen Carbon-Dach und den Außenbordern an der äußersten Kante der Badeplattform an. Leistung wird großgeschrieben, aber genauso die Geselligkeit an Bord. Am Steuerstand können neben dem Fahrer vier weitere Personen Platz nehmen. Im Cockpit befinden sich nicht nur 2 Tische, sondern auch 4 Sofas mit 2 mobilen Kühlschränken und 16 Cupholdern. Ein kleines Detail, das aber zusammen mit den 8 Lautsprechern des JL-Audio-Systems die Richtung vorgibt: Party soll sein auf der Max 44 R. Unter Deck umfasst die Küche zwei weitere Kühlschränke und einen Ice-Maker. Die vordere der zwei Doppelkabinen lässt sich zu einem Lounge-Bereich umgestalten. Sie wollen 15 Gästen mal so richtig etwas bieten? Die Max 44 R liegt bereit. Maxim Yachts, Halle 5/E19

Pardo 43 – Deutschlandpremiere
300 Käufer können nicht irren. So viele Einheiten hat Pardo seit 2017 von der Urversion der Pardo 43 verkauft. Der Klassiker bekommt jetzt ein behutsames Update. Der Anspruch bleibt gleich: ein Walkaround-Boot der Luxusklasse. Aber es kommen viele Neuerungen und Verbesserungen bei dem 14-Meter-Schiff dazu. Erstmals ist die Pardo 43 mit Rumpffenstern versehen, einer Sitzgruppe in Fahrtrichtung im Bug und einer Klimaanlage unter Deck. Eine automatische Badeleiter und Solarpaneele runden das Paket ab. Verbesserungen wurden an der Galley, dem Carbon-T-Top und den Sonnenliegen vorgenommen. Unter Deck herrscht mehr Designatmosphäre mit indirekter Beleuchtung und verkleideten Decken. Die Garmin-Armaturen am Steuerstand wurden für Prado maßgeschneidert. Das Rumpfdesign unterscheidet sich je nach Motorwahl. Als kleinste Innenbordmotorisierung sind zwei Volvo Penta IPS 500 mit jeweils 370 PS vorgesehen, als stärkste Außenbordervariante drei Mercury V12 mit insgesamt 1.800 PS. Im Profil erinnert die Prado 43 an einen klassischen italienischen Sportwagen. Diese Assoziation ist mehr als berechtigt. Pardo, Halle 5/E20

Schaefer Yachts V34/V44/300
Die brasilianische Werft Schaefer kann auf eine Modell-Palette verweisen, die an Typen so breit aufgestellt ist wie an designerischer Vielfalt. Vom imposanten Flybridge-Modell bis zum Walkaround-Flitzer mit T-Top spielen sie kühl-schnittige bis luxuriös-verspielte Designs durch. Das gut 10 Meter lange Walkaround-Modell V34 mit senkrechtem Steven und fliehender Frontscheibe bekennt sich klar zur ersten Designvariante. In seiner geraden Linienführung sieht es genauso handlich aus, wie es sich fährt. Die größere V44 ist im Deckslayout so variabel wie bei den Antrieben. Man kann zwischen Sterndrive, IPS und Außenborder-Triple wählen. Mit herunterklappbaren Bordwänden im Cockpitbereich und hydraulischer Badeplattform hat man den Beach Club immer mit zwei Handgriffen parat. Der hochbordige Rennkeil Schaefer 380 ist so seefest wie komfortabel. Hinter der breiten Front des Steuerstandes entfaltet sich das Bordleben im Heck zwischen überdachtem Salon und dem Cockpit mit herabklappbaren Seitenwänden. Unter Deck finden zwei Doppelkabinen, eine komplette Galley und ein Bad mit separater Dusche Platz. Schaefer V34/V44/300, drei sehr unterschiedliche Modelle, aber unverkennbar dreimal Schaefer-Qualität.

Schaefer Yachts, Halle 5/A21

Sterk 26 – Weltpremiere
Milan Sterks Ehrgeiz richtet sich auf Supersportboote unter zehn Metern. Beim Bowrider Sterk 31 erfüllte er den Anspruch mit Sitzgruppe im Bug und Heckkajüte. Die neue Sterk 26 dreht die Anordnung um. Die Kajüte befindet sich im Bug, die Sitzgruppe wandelt sich zur Liegefläche. Damit wirkt die Sterk 26 mehr wie ein klassischer Runabout – allerdings mit sehr moderner Leistung. Mit 500 PS aus einem Außenborderduo erreicht die Sterk 26 bis zu 45 Knoten. Der zweistufige V-Rumpf garantiert mit den Sterk-typischen Chines beste Kontrolle auch in extremer Kurvenfahrt. Die Bugkabine ist mit einer separaten Toilette ausgestattet, die Sitzgruppe im Heck mit einer Wetbar. Die Sitzgruppe wird im Nu zur Liegefläche, sodass Bug und Heck maximal zum Sonnenbaden genutzt werden können. Mit T-Top oder Bimini lassen sich Steuerkonsole und Cockpit überdachen. Mit dem geschlossenen Verdeck wird das Cockpit zum Schlechtwetter-Salon. Bei allen ausgewachsenen Qualitäten, die Sterk 26 ist trailerbar. Damit ist sie beim Landtransport so flexibel wie auf dem Wasser wendig. Super, dieses Sportboot. Sterk Yachts, Halle 4/B04 «


Quelle: Pressemitteilung der Messe Düsseldorf vom 5. Dezember 2025

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