Veröffentlicht am: 20.07.2026 um 22:06 Uhr:
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Spam und Co.: Sparkasse-Kunden im Visier: Neue Phishing-Mail fordert zur „Bestätigung“ auf
» Vorsicht vor angeblicher Sparkassen-Nachricht
Kriminelle versenden derzeit E-Mails, die vorgeben, von der Sparkasse zu stammen und eine angeblich offene Aufgabe im Online-Banking betreffen. Unter dem Betreff „Sparkasse: Bestätigung anstehend“ werden Empfänger aufgefordert, bis zu einem bestimmten Datum tätig zu werden und ihre Daten über einen bereitgestellten Link zu aktualisieren.
Bereits auf den ersten Blick fallen mehrere Merkmale auf, die für einen Phishing-Versuch sprechen.
Auffällige Warnsignale
- Absender passt nicht zur Sparkasse
Die E-Mail stammt angeblich von einer „Sachbearbeitung“, verwendet jedoch die Adresse:
corlettefsdx146@outlook.com
Banken verschicken wichtige Kundeninformationen in der Regel ausschließlich über offizielle Domains. Eine beliebige Outlook-Adresse ist ein starkes Indiz für Betrug.
- Ungewöhnlicher Link
Der in der Nachricht enthaltene Link führt nicht auf eine offizielle Sparkassen-Webseite. Stattdessen wird ein verkürzter beziehungsweise verschleierter Link verwendet. Zusätzlich wurden Teile der Internetadresse codiert dargestellt, offenbar um Filter zu umgehen oder den tatsächlichen Zielort zu verschleiern.
Seriöse Banken verlinken grundsätzlich auf ihre offiziellen Internetseiten und nicht auf fremde oder verschleierte Adressen.
- Druck durch Fristsetzung
Die Aufforderung zur Rückmeldung „bis zum 25.07.2026“ soll Handlungsdruck erzeugen. Genau diese Taktik nutzen Phishing-Angreifer häufig, damit Betroffene möglichst schnell und ohne nähere Prüfung reagieren.
- Allgemeine Anrede
Die Nachricht verwendet die unpersönliche Formulierung:
„Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde“
Obwohl dies allein noch kein Beweis für Phishing ist, setzen viele Betrugs-E-Mails auf allgemeine Anreden, da den Tätern die tatsächlichen Kundendaten nicht bekannt sind.
- Sprachliche und technische Auffälligkeiten
Mehrere Wörter enthalten ungewöhnliche Zeichen oder unsichtbare Sonderzeichen. Solche Manipulationen werden häufig eingesetzt, um Spam- und Phishing-Filter zu umgehen. Auch die insgesamt wenig professionelle Gestaltung der Nachricht wirkt untypisch für die Kommunikation einer Bank.
So sollten Betroffene reagieren
Wer eine solche E-Mail erhält, sollte keinesfalls auf den enthaltenen Link klicken oder persönliche Daten eingeben. Empfehlenswert sind folgende Schritte:
- E-Mail löschen oder als Phishing markieren.
- Keine Links oder Anhänge öffnen.
- Im Zweifel ausschließlich die offizielle Webseite der Sparkasse manuell im Browser aufrufen.
- Kontobewegungen regelmäßig kontrollieren.
- Verdächtige Nachrichten an die Sparkasse oder die zuständigen Meldestellen weiterleiten.
Fazit
Die Kombination aus einer fremden Outlook-Absenderadresse, einem verschleierten Link, künstlichem Zeitdruck und mehreren technischen Auffälligkeiten spricht sehr deutlich dafür, dass es sich bei dieser Nachricht um einen Phishing-Versuch handelt. Empfänger sollten die E-Mail ignorieren und keinesfalls auf die enthaltene Aufforderung reagieren. «
Quelle: FJL mit Unterstützung von Copilot am 20. Juli 2026