Veröffentlicht am: 05.08.2026 um 07:43 Uhr:
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Kölner Verkehrsbetriebe: Großputz am Hansaring: KVB, Deutsche Bahn, Stadt Köln und AWB ziehen gemeinsam an einem Strang

» Nach dem Hauptbahnhof nun der Hansaring
Nach dem gemeinsamen „Frühjahrsputz“ am Kölner Hauptbahnhof setzen Stadt Köln, Deutsche Bahn (DB), Kölner Verkehrs-Betriebe (Kölner Verkehrsbetriebe) und die Abfallwirtschaftsbetriebe Köln GmbH (AWB) ihre Zusammenarbeit fort. Das nächste Ziel der groß angelegten Reinigungsaktion war die Haltestelle Hansaring, einer der wichtigsten Umsteigepunkte im Kölner Nahverkehr.
Bei einem Pressetermin am 3. August stellten Kölns Oberbürgermeister Torsten Burmester, Kölner Verkehrsbetriebe-Vorständin Dr. Alexandra Rohlmann, AWB-Bereichsleiter Anatoli Weissbrodt und DB-Bahnhofsmanager Kai Rossmann die Ergebnisse der umfangreichen Maßnahmen vor. Symbolisch legten die Beteiligten dabei selbst Hand an und beteiligten sich an den letzten Arbeiten.
Wochenlange Vorbereitungen für die Grundreinigung
Die sichtbaren Verbesserungen sind das Ergebnis einer gemeinsamen Kraftanstrengung. Bereits ein bis zwei Wochen vor dem offiziellen Termin hatten die beteiligten Organisationen mit der Reinigung begonnen.
Zunächst wurden durch das Ordnungsamt zahlreiche abgestellte und nicht mehr genutzte Fahrräder entfernt. Anschließend erfolgte eine umfassende Säuberung der gesamten Anlage, die sich über mehrere Ebenen erstreckt.
Die AWB reinigte Bodenbeläge, Betonflächen und Mauern intensiv. Mit Spezialgeräten wurden selbst hartnäckige Verschmutzungen wie Getränkereste, Essensrückstände und festgetretene Kaugummis entfernt.
Graffiti entfernt und Technik erneuert
Auch die Deutsche Bahn investierte erheblichen Aufwand in die Aufwertung ihres Zuständigkeitsbereiches. Gereinigt wurden unter anderem Aufzüge, Treppenanlagen und Bahnsteige. Zusätzlich wurden Graffiti und Aufkleber entfernt sowie Glas- und Edelstahlflächen aufbereitet.
Fachteams der Rheinnetz GmbH erneuerten außerdem sämtliche Leuchten in der Unterführung. Darüber hinaus wurden Schilder ersetzt, Säulen neu gestrichen und Schäden durch Vandalismus beseitigt.
Im Bereich der Kölner Verkehrsbetriebe wurden Bahnsteige, Wände, Treppen und Aufzüge umfassend gereinigt. Die Metallkonstruktionen der Glasaufbauten erhielten einen neuen Anstrich und wurden mit einem speziellen Graffitischutz versehen.
Sauberkeit als Beitrag zu Sicherheit und Aufenthaltsqualität
Oberbürgermeister Torsten Burmester betonte die Bedeutung solcher Gemeinschaftsaktionen. Sauberkeit sei weit mehr als ein ästhetischer Faktor. Sie habe entscheidenden Einfluss darauf, ob sich Pendler, Anwohner und Besucher an einem Ort sicher und willkommen fühlen.
Auch die beteiligten Unternehmen sehen die Maßnahme als wichtigen Beitrag für ein attraktives Stadtbild und einen angenehmen öffentlichen Raum. Die enge Abstimmung zwischen Stadt, AWB, DB und Kölner Verkehrsbetriebe habe gezeigt, dass gemeinsame Initiativen sichtbare Verbesserungen erzielen können.
Vandalismus bleibt eine Herausforderung
Trotz der umfangreichen Reinigung bleibt Vandalismus ein Problem. Kölner Verkehrsbetriebe-Vorständin Dr. Alexandra Rohlmann verwies darauf, dass frisch gereinigte Flächen häufig erneut beschmiert oder beklebt würden. Die Beseitigung solcher Schäden verursache erhebliche Kosten, die an anderer Stelle sinnvoller eingesetzt werden könnten.
Dennoch wolle man sich davon nicht entmutigen lassen. Ziel bleibe ein sauberes und attraktives Erscheinungsbild des öffentlichen Nahverkehrs sowie der Bahnhofsumfelder.
Nächste Station: Bahnhof Ehrenfeld
Nach dem erfolgreichen Einsatz am Hansaring soll die Zusammenarbeit fortgesetzt werden. Bereits für dieses Jahr ist die nächste gemeinsame Reinigungsaktion geplant. Dann wollen Kölner Verkehrsbetriebe, Deutsche Bahn, Stadt Köln und AWB den Bahnhof Ehrenfeld und sein Umfeld in den Fokus nehmen.
Mit dem Großputz am Hansaring setzen die Beteiligten ein sichtbares Zeichen dafür, wie durch gemeinsames Engagement die Aufenthaltsqualität an stark frequentierten Verkehrsknotenpunkten nachhaltig verbessert werden kann. «
Quelle: Pressemitteilung der Kölner Verkehrsbetriebe -GuM- vom 3. August 2026 / textuell aufbereitet mit Hilfe von Copilot