Veröffentlicht am: 15.08.2026 um 08:15 Uhr:
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Veranstaltung: Schlesische Stimmen …. "als flöge sie nach Haus"

» Das Ortskuratorium Münster der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) lädt am Sonntag, den 23. August 2026 um 11.00 Uhr herzlich in den Festsaal von Haus Stapel, Gennerich 18 in 48329 Havixbeck ein zu dem Benefizkonzert „Schlesische Stimmen …. ‚als flöge sie nach Haus‘“. Bei dieser Matinée erwartet Sie ein Zusammenspiel von Text und Klaviermusik. Professor Dr. Ute Büchter-Römer rezitiert und Nadja Bulatovic begleitet am Klavier. Eine Anmeldung ist erforderlich unter www.denkmalschutz.de/anmeldung oder bei Sigrid Karliczek, Tel. 0251-89390. Der Eintritt ist frei, um Spenden für die Arbeit der DSD wird gebeten.
„Was sind wir Menschen doch!“ schreibt Andreas Gryphius (1616-1664) und verweist in seinen Gedichten auf die Vergänglichkeit des Menschen. Gryphius, Martin Opitz (1597-1639) und Angelus Silesius (1624-1677) gehören zu den bedeutendsten Dichtern des Barock und reflektieren die Erfahrungen ihrer vom Dreißigjährigen Krieg geprägten Zeit. Im Mittelpunkt der romantischen Lyrik steht Joseph von Eichendorff (1788-1857) mit der Sehnsucht nach einem „Zauberwort“ in der Natur und nach einer verlorenen Harmonie. Seine Gedichte verbinden Naturerlebnis und tiefe Empfindung, die auch in den schlesischen Schlossgärten seiner Zeit spürbar werden. Gerhart Hauptmann (1862-1946), der lange in Schlesien lebte, greift in seinem Drama „Die Weber“ die Not der schlesischen Handwerker auf. Auch die in Breslau lebende zeitgenössische Schriftstellerin Olga Tokarczuk (* 1962), Carl Maria von Weber (1786-1826) und Franz Schubert (1797-1828) sind mit Schlesien verbunden – ein Landstrich, dessen kulturelle Spuren bis heute nachwirken.
Programm
Moritz Moszkowski (1854–1925)Tristesse op.77 Nr. 1 und Romance sans Paroles Op. 77 Nr. 3
Frédéric Chopin (1810-1849)Mazurka op. 7 Nr. 2 a-moll
Franz Schubert (1797-1828)Impromptus D899 Nr. 2 und Nr. 3
Frédéric Chopin (1810-1849)Prélude in Des-Dur op. 28 „Regentropfen-Prélude“
Clara Schumann (1819-1896)Mazurka op. 6
Frédéric Chopin (1810-1849)Barcarolle op. 60 in Fis-Dur
Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz ist die größte private Initiative für Denkmalpflege in Deutschland. Sie setzt sich seit 1985 kreativ, fachlich fundiert und unabhängig für den Erhalt bedrohter Baudenkmale ein. Ihr ganzheitlicher Ansatz ist einzigartig und reicht von der Notfall-Rettung gefährdeter Denkmale, pädagogischen Schul- und Jugendprogrammen bis hin zur bundesweiten Aktion Tag des offenen Denkmals®.
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Quelle: Pressemitteilung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz vom 28. Juli 2026