Veröffentlicht am: 19.08.2026 um 11:58 Uhr:

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gamescom: Playful: Wie ein Game-Entwickler die Playtesting-Lücke der Indie-Branche schließen will

Vom leidenschaftlichen Gamer zum Gründer eines internationalen Playtesting-Services: Jeremy Sweetman bringt mit Playful eine Plattform zur Gamescom, die unabhängigen Spielestudios dabei helfen soll, bessere Entscheidungen zu treffen und erfolgreicher zu werden.


Logo Playful
» Wenn aus einer Leidenschaft eine Mission wird

Seit mehr als drei Jahrzehnten begleiten Videospiele Jeremy Sweetman. Was als Hobby eines begeisterten Gamers begann, entwickelte sich im Laufe der Jahre zu einer Karriere in der Spieleentwicklung und schließlich zur Gründung von Playful, einem auf Playtesting spezialisierten Unternehmen aus Neuseeland.

Auf der Gamescom feiert Playful nun sein internationales Debüt als Teil der offiziellen neuseeländischen Branchenvertretung, die vom Centre of Digital Excellence (CODE) sowie New Zealand Trade & Enterprise (NZTE) unterstützt wird.

Dabei entstand die Idee für das Unternehmen nicht aus einem klassischen Businessplan, sondern aus den Erfahrungen eines Entwicklerteams, das selbst vor den Herausforderungen der modernen Spieleentwicklung stand.

Die Erkenntnisse aus einem Herzensprojekt

Vor der Gründung von Playful leitete Sweetman das Innovationslabor Mīharo, das von der Kreativagentur Insight Creative ins Leben gerufen wurde. Dort beschäftigte sich sein Team mit interaktiven Technologien wie Virtual Reality und Augmented Reality sowie mit verschiedenen kreativen und gesellschaftlichen Innovationsprojekten.

Besonders prägend war die Entwicklung von Colorway Antics, einer VR-Erfahrung, die Spielern helfen sollte, Stress und Ängste abzubauen. Das Projekt wurde mit Blick auf die hohe Jugend-Suizidrate in Neuseeland entwickelt und sollte zeigen, wie immersive Technologien für Entspannung und Achtsamkeit eingesetzt werden können.

Das Spiel erschien später international auf mehreren VR-Plattformen und wurde darüber hinaus für Bildungsprogramme in Europa sowie therapeutische Angebote für Senioren in den USA adaptiert.

Doch neben dem kreativen Erfolg brachte das Projekt auch wichtige Erkenntnisse über die Realität unabhängiger Spieleentwicklung mit sich.

Die größte Herausforderung: Entscheidungen treffen

Während der Entwicklung von Colorway Antics wurde dem Team bewusst, dass viele der wichtigsten Entscheidungen in einem Entwicklungsprozess häufig auf unsicherer Datenlage getroffen werden müssen.

Fragen wie:

  • Verstehen Spieler diese Spielmechanik?

  • Ist der Schwierigkeitsgrad angemessen?

  • Lohnt sich die weitere Investition in ein bestimmtes Feature?

  • Ist das Spiel bereit für Publisher-Präsentationen?

gehören laut Sweetman zum Alltag nahezu jedes Indie-Studios.

Die eigentliche Herausforderung sei oft nicht die technische Umsetzung eines Spiels, sondern die Gewissheit, ob die richtigen Entscheidungen getroffen werden.

Playful: Von Entwicklern für Entwickler

Aus diesen Erfahrungen entstand die Idee zu Playful.

Anstatt ein weiteres Spiel zu entwickeln, schuf Sweetman gemeinsam mit seinem Team den Playtesting-Service, den sie sich während der eigenen Entwicklungszeit gewünscht hätten.

Playful verbindet Entwickler mit passenden Testspielern und bietet strukturierte Testprogramme sowie verwertbare Erkenntnisse, die Studios bei Entwicklungsentscheidungen unterstützen sollen. Dabei verfolgt das Unternehmen bewusst einen flexiblen Ansatz, der auf die Bedürfnisse kleiner und mittelgroßer Studios zugeschnitten ist.

In den vergangenen zwölf Monaten führte das Team zahlreiche Gespräche mit Spieleentwicklern. Das Ergebnis: Viele unabhängige Studios suchen keine standardisierten Lösungen, sondern bezahlbare und an ihren Entwicklungszyklus angepasste Möglichkeiten zur Validierung ihrer Ideen.

Die Herausforderungen der Indie-Branche verändern sich

Die Gespräche mit Entwicklern bildeten auch die Grundlage für den ersten internationalen Branchenreport von Playful, der im Vorfeld der Gamescom veröffentlicht werden soll.

Nach Einschätzung von Sweetman liegen die größten Probleme vieler Studios mittlerweile weniger in der Entwicklung selbst als in wirtschaftlichen Fragen. Themen wie Finanzierung, Sichtbarkeit am Markt und die kommerzielle Absicherung von Projekten gewinnen zunehmend an Bedeutung.

Viele Entwickler seien in der Lage, hervorragende Spiele zu erschaffen. Häufig fehle jedoch die notwendige Sicherheit, dass die gewählten Strategien und Investitionen tatsächlich die richtigen sind. Genau hier möchte Playful ansetzen.

Internationale Premiere auf der Gamescom

Bereits heute baut Playful eine wachsende Community aus Entwicklern und Testspielern im australasiatischen Raum auf. Mit dem Auftritt auf der Gamescom soll dieser Ansatz nun einem internationalen Publikum vorgestellt werden.

Für Jeremy Sweetman geht es dabei um weit mehr als das reine Testen von Spielen. Sein Ziel ist es, Entwickler langfristig zu unterstützen und ihnen bessere Voraussetzungen für wirtschaftlichen Erfolg zu bieten.

Über Playful

Playful ist ein globaler Playtesting-Service, der von Spieleentwicklern für Spieleentwickler geschaffen wurde. Das Unternehmen unterstützt Studios, Publisher und Investoren dabei, Entwicklungsrisiken zu reduzieren und fundierte Entscheidungen zu treffen.

Egal ob frühe Prototypen, Vertical Slices oder die Vorbereitung eines Marktstarts: Playful liefert strukturiertes Feedback, passende Testgruppen und aussagekräftige Erkenntnisse für die weitere Entwicklung.

Website: Playful «


Quelle: Pressemitteilung von beplayful.gg vom 30. Juli 2026 / textuell aufbereitet mit Hilfe von Copilot

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