Veröffentlicht am: 05.09.2026 um 07:38 Uhr:
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IFA: Weltpremiere auf der IFA 2026: AI Glasses und CUPRA zeigen die Zukunft der Mensch-Produkt-Interaktion
» Wenn ein Blick genügt, um Antworten zu erhalten
Die IFA 2026 wird zur Bühne für eine technologische Weltpremiere. Gemeinsam präsentieren Meta, CUPRA, die 1SP Agency und der XR Creator Con (XRCC) einen innovativen Showcase, der zeigt, wie Künstliche Intelligenz, Computer Vision und intelligente Brillen die Interaktion mit physischen Produkten grundlegend verändern könnten.
Der Ansatz ist ebenso einfach wie wegweisend: Nutzerinnen und Nutzer müssen künftig nicht mehr in Apps, Handbüchern oder verschachtelten Menüs nach Informationen suchen. Stattdessen genügt ein Blick auf das Produkt und eine natürlich formulierte Frage. Die AI Glasses erfassen den visuellen Kontext, erkennen Objekte, Gesten und Verweise und liefern unmittelbar die passende Antwort.
Erstmals wird dieses Konzept anhand des neuen CUPRA Raval vorgestellt.
Künstliche Intelligenz versteht, was Menschen sehen
Der Showcase kombiniert mehrere Technologien zu einem intelligenten Assistenzsystem. Die AI Glasses erfassen das Sichtfeld des Nutzers und verknüpfen die Kamerabilder mit einer speziell entwickelten Wissensbasis zum Fahrzeug.
Dadurch kann die KI nicht nur verstehen, was gefragt wird, sondern auch, worauf sich die Frage konkret bezieht. Zeigt eine Person beispielsweise auf einen bestimmten Schalter oder ein Bauteil, erkennt das System den Zusammenhang und liefert passende Informationen, Erklärungen oder Handlungsempfehlungen.
Im Hintergrund kommt unter anderem die Technologie von Ramblr.ai zum Einsatz. Die Plattform verarbeitet visuelle Informationen aus verschiedenen Kameraperspektiven und bereitet diese für moderne Vision-Language-Modelle und multimodale KI-Agenten auf. Dadurch entsteht ein gemeinsamer Kontext aus Sprache, Bildinformationen, Objekten, Gesten und Produktwissen.
Der CUPRA Raval als intelligenter Produktbegleiter
Für die Präsentation auf der IFA wurde eine eigene Wissensbasis rund um den CUPRA Raval aufgebaut. Sie umfasst Informationen zu Fahrzeugfunktionen, Design, Bedienung, Sicherheit und Wartung.
Die Anwendung kann unter anderem:
- Fahrzeugfunktionen erklären,
- Nutzer beim Onboarding unterstützen,
- Schritt-für-Schritt-Anleitungen bereitstellen,
- Bedien- und Wartungsfragen beantworten,
- auf visuelle Hinweise und Gesten reagieren,
- sowie als permanenter digitaler Produktbegleiter fungieren.
Der auf der IFA präsentierte Showcase arbeitet unabhängig von den Live-Systemen des Fahrzeugs und greift nicht auf aktuelle Fahrzeugdaten zu. Im Mittelpunkt steht die Demonstration des neuen Interaktionsprinzips.
AI Wearables als nächste Gerätegeneration
Für CUPRA ist das Projekt ein Experimentierfeld, um den praktischen Nutzen intelligenter Wearables für Kundinnen und Kunden zu bewerten.
„CUPRA versteht sich seit jeher als Challenger Brand. Deshalb gehört es zu unserer DNA, neue Technologien frühzeitig zu erproben und ihr Potenzial für unsere Kundinnen und Kunden auszuloten“, erklärt Giuseppe Fiordispina, Marketing Director CUPRA & SEAT Deutschland.
Auch Meta betrachtet AI Glasses als potenziell neue Schnittstelle zwischen Mensch, künstlicher Intelligenz und physischer Umgebung. Durch die Kombination aus Sprache, visueller Wahrnehmung und Kontextverständnis entstehen Anwendungsmöglichkeiten, die weit über heutige Sprachassistenten hinausgehen.
Vom XR-Ökosystem zur neuen Technologieplattform
Entstanden ist der Showcase aus der Zusammenarbeit zwischen dem XR Creator Con und der 1SP Agency. Ausgehend von den Erfahrungen des XR Creator Con 2025 entschieden die Partner, ihren Fokus über klassische Extended-Reality-Anwendungen hinaus auf Spatial Technologies und AI Wearables auszuweiten.
CUPRA brachte dabei seine Produkt- und Markenexpertise ein, während Meta als Technologie- und Plattformpartner fungierte. Die 1SP Agency verantwortete die Konzeption und Umsetzung des Anwendungsfalls sowie die Integration der verschiedenen Technologien zu einer skalierbaren Lösung.
Das Ergebnis ist nicht nur eine Demonstration neuer Hardware, sondern ein konkretes Zukunftsszenario für intelligente Assistenzsysteme im Alltag.
Weit mehr als ein Automotive-Projekt
Auch wenn der CUPRA Raval als erstes Anwendungsbeispiel dient, sehen die Projektpartner das Potenzial weit über die Automobilindustrie hinaus.
Das zugrunde liegende Prinzip lässt sich auf nahezu alle komplexen Produkte übertragen: Haushaltsgeräte, Fernseher, Consumer Electronics, Maschinen, Industrieanlagen oder Wartungssysteme könnten künftig durch intelligente Wearables unterstützt werden.
So könnte künftig ein Blick auf eine Waschmaschine ausreichen, um Informationen zum richtigen Programm zu erhalten. Bei einem Fernseher könnte die KI erklären, welcher Anschluss benötigt wird. Im technischen Service könnte ein Fingerzeig auf ein Bauteil genügen, damit das System die passende Hilfestellung gibt.
Datenschutz von Beginn an berücksichtigt
Bei der Entwicklung des Showcases spielte auch das Thema Datenschutz eine zentrale Rolle. Die Anwendung arbeitet mit einer separaten Wissensbasis und ist nicht mit den operativen Fahrzeugsystemen verbunden. Live-Fahrzeugdaten werden nicht verarbeitet.
Dadurch konzentriert sich die Demonstration vollständig auf die kontextbezogene Interaktion zwischen Nutzer, AI Glasses und Produktwissen.
Die IFA als Schaufenster für die nächste Geräteklasse
Mit der Weltpremiere des CUPRA-Raval-Showcases unterstreicht die IFA einmal mehr ihre Rolle als Plattform für technologische Neuheiten mit Praxisbezug. Im Mittelpunkt steht nicht die Technologie um ihrer selbst willen, sondern die Frage, wie innovative Geräte den Alltag einfacher und intuitiver gestalten können.
Der vorgestellte Use Case liefert einen Ausblick auf eine Zukunft, in der Technologie nicht mehr nur gesprochene Fragen versteht, sondern auch den Kontext, in dem sie entstehen. Damit könnten AI Wearables zu einer neuen Generation persönlicher Assistenten werden, die Menschen direkt am Produkt unterstützen – freihändig, situationsbezogen und in natürlicher Sprache. «
Quelle: Pressemitteilung der IFA Management GmbH vom 1. September 2026 / textuell aufbereitet mit Hilfe von Copilot